Der EDV-GT emp­fiehlt, alter­na­ti­ven Ver­sand von frist­ge­bun­de­nen Doku­men­ten zu prü­fen

Das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA) bleibt nach Sicher­heits­män­geln wei­ter abge­schal­tet. An den Deut­schen EDV-Gerichts­tag wur­de jeden­falls ein Ein­zel­fall her­an­ge­tra­gen, in dem ein Anwalt kurz vor Weih­nach­ten noch Doku­men­te ein­ge­stellt hat­te, die jedoch beim Gericht nicht ein­ge­gan­gen sind. Da das beA nicht zugäng­lich ist, kön­nen Quit­tun­gen nicht über­prüft wer­den. Mit Blick auf Fris­ten und Ver­jäh­run­gen zum Jah­res­en­de regt der EDV-Gerichts­tag an, dass Anwäl­te frist­ge­bun­de­ne Schrift­sät­ze, zu denen sie kei­ne Emp­fangs­be­stä­ti­gung vor­lie­gen haben, auf den pro­zes­su­al vor­ge­se­he­nen alter­na­ti­ven Wegen frist­wah­rend noch ein­mal ver­sen­den.