Einst­wei­li­ge Anord­nung gegen beA-Frei­schal­tung

Der Anwalts­ge­richts­hof in Ber­lin hat nach Mit­tei­lung der BRAK in der letz­ten Woche einem Eil­an­trag eines Rechts­an­walts statt­ge­ge­ben, der von der BRAK ver­langt, die Emp­fangs­be­reit­schaft für sein beA-Post­fach nicht gegen des­sen Wil­len her­zu­stel­len. Die BRAK hat nun erklärt, dass sie tech­nisch nicht in der Lage sei, die die Emp­fangs­be­reit­schaft der Post­fä­cher ein­zeln zu steu­ern. Sie wer­de daher die Ein­rich­tung emp­fangs­be­rei­ter elek­tro­ni­scher Anwalts­post­fä­cher zurück­stel­len, bis die­ses, sowie ein wei­te­res anhän­gi­ges Ver­fah­ren in der Haupt­sa­che ent­schie­den sei­en.

Soll­te der Anwalts­ge­richts­hof in der Haupt­sa­che nicht vor dem 29. Sep­tem­ber 2016 ent­schei­den, steht der von der BRAK nach der Ver­schie­bung zum Jah­res­wech­sel avi­sier­te Start­ter­min in Fra­ge, so dass mög­li­cher­wei­se eine erneu­te Ver­schie­bung des Starts erfol­gen muss.

Pres­se­mit­tei­lung der BRAK vom 09.06.2016

Ent­schei­dung des AGH (II AGH 16/15 vom 06.06.2016) im Voll­text