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„Brauchen wir radikale Kollaboration? Von Hindernissen im Bereich Digitalisierung und Legal Tech“

16. September @ 9:00 10:30

Hörsaal 0.06, Geb. B 4.1, Universität des Saarlandes

Hindernis auf dem Weg der Digitalisierung in der Rechtsanwendung ist, dass noch zu sehr in Insel-Lösungen gedacht wird und der ganzheitliche Blick auf die Dinge fehlt. Weder bringen einzelne technische Lösungen Mehrwert, wenn diese sich nicht in die Prozesse und Systeme einfügen, noch helfen uns vereinzelte digitale Vorreiter, wenn diese auf andere Akteure treffen, die noch analog arbeiten (Beispiel: Masseverfahren vor Zivilgerichten – durch Legal Tech vorbereitete Klagen werden über beA eingereicht und im Gericht ausgedruckt). Man kann beobachten, dass bei der Digitalisierung auch im Bereich der Rechtsanwendung alle Beteiligten vorrangig um sich selbst kreisen und Lösungen für ihre konkreten Probleme anstreben, die dann aber nicht mit anderen Anwendungen integriert und erst recht nicht mit den anderen Beteiligten abgestimmt werden. Dies gilt nicht nur für die Justiz, sondern auch für Anwaltschaft und Legal Tech Branche.

Im Arbeitskreis wird zunächst eine Problemanalyse versucht und überlegt, woran die ganzheitliche Betrachtungsweise aktuell scheitert.

Referent*innen:

Alisha Andert, Vorstandsvorsitzende Legal Tech Verband, Mitglied im Beirat Co-Founder & Head of Business Development This is Legal Design GbR

Marie Luise Graf-Schlicker, Ministerialrätin a.D., Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Deutschen EDV-Gerichtstages e. V.

Martin Schafhausen, Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins und Vorsitzender des Ausschuss elektronischer Rechtsverkehr des Deutschen Anwaltvereins

Moderation:

Dr. Thomas Lapp, Vorstandsmitglied Deutscher EDV-Gerichtstag e. V., Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der davit – AG IT-Recht im Deutschen Anwaltverein und im Ausschuss elektronischer Rechtsverkehr des Deutschen Anwaltvereins