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Künstliche Intelligenz (KI), Deep Learning und das Recht

20. September 2018 um 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Ref­er­enten: Univ.-Prof. Dr. Georg Borges, Insti­tut für Rechtsin­for­matik, Uni­ver­sität des Saar­lan­des, Saarbrücken
Jörn Erbguth, Dipl. Infor­matik­er und Jurist, Berater für Rechtsin­for­matiksys­teme, Pro­movend an der Uni­ver­sität Genf zur Blockchain im Bere­ich Infor­ma­tion Sys­tem Sci­ence, Genf
Ramak Molavi, Recht­san­wältin, iRights Law, Uni­ver­sität Potsdam
Mod­er­a­tion: Jörn Erbguth, Dipl. Infor­matik­er und Jurist, Berater für Rechtsin­for­matiksys­teme, Pro­movend an der Uni­ver­sität Genf zur Blockchain im Bere­ich Infor­ma­tion Sys­tem Sci­ence, Genf
Präsen­ta­tio­nen: Präsen­ta­tion-Prof-Dr-Borges

Präsen­ta­tion-Regel­lose-KI-Erbguth

Pro­tokolle: Pro­tokoll-KI

Deep Learn­ing ist eine Tech­nolo­gie der Kün­stlichen Intel­li­genz (KI). Es wird auf der Basis von Beispie­len und nicht regel­basiert entwick­elt. Damit unter­schei­det es sich grundle­gend von kon­ven­tioneller Pro­gram­mierung. Welche Auswirkun­gen hat dies und was sind zielführende Regulierungsansätze?

Regellose künstliche Intelligenz
Deep Learning – Lernen an Hand von Beispielen

Ref­er­ent: Jörn Erbguth

Deep Learn­ing ste­ht aktuell im Fokus der Tech­niken der Kün­stlichen Intel­li­genz (KI). Immer kom­plexere Prob­leme lassen sich damit lösen. Wie funk­tion­iert es? Welche Auswirkun­gen hat es, wenn statt klar­er Regeln, große Men­gen an Beispie­len die Grund­lage der Entwick­lung solch­er Sys­teme ist? Mit ein­er konkreten Demon­stra­tion ver­an­schaulicht der Ref­er­ent, die Tück­en dieser Sys­teme. Dies hat nicht nur Diskri­m­inierung, son­dern auch Kom­plettver­sagen in Einzelfällen sowie eine neue. Angreif­barkeit dieser Sys­teme zur Folge. Lassen sich diese Prob­leme mit „Algo­rith­men-TÜV“ oder explain­able-AI in den Griff bekom­men oder liegt die Prob­lematik tiefer?

Jörn Erbguth ist Diplom-Infor­matik­er und Diplom-Jurist. Er wid­met sich ein­er bre­it­en Palette an Legal Tech The­men von Blockchain über KI bis beA. Er ist freiberu­flich­er Berater, Pro­movend und Lehrbeauf­tragter an ver­schiede­nen Schweiz­er Universitäten.

Künstliche Intelligenz: Nationale und internationale Konzepte von Ethik by Design

Ref­er­entin: Ramak Molavi

Algo­rith­mis­che Entschei­dungs­find­ung, autonome Sys­teme, Machine und Deep Learn­ing, es gibt viele Def­i­n­i­tio­nen und Bere­iche der kün­stlichen Intel­li­genz. Durch die expo­nen­tiellen For­ten­twick­lun­gen in diesen Bere­ichen sind viele Fra­gen auch im reg­u­la­torischen Bere­ich aufge­wor­fen. Bere­its vorhan­dene Schwächen des Rechtssys­tems bei der Reg­ulierung von Inno­va­tion im Dig­i­tal­en Bere­ich sowie bei der Rechts­durch­set­zung zeigen sich hier in ver­stärk­tem Maße. Der Vor­trag gibt einen Überblick über die Her­aus­forderun­gen der Reg­ulierung von KI und stellt nationale und ins­beson­dere inter­na­tionale Diskus­sio­nen zu Aspek­ten der Ethik und Konzepte der Imple­men­tierung dieser Grund­sätze bei der Entwick­lung von Kün­stlich­er Intel­li­genz vor.

Frau Ramak Molavi ist Recht­san­wältin bei iRights Law und Pol­i­cy Advi­sor beim unab­hängi­gen Think Tank iRights Lab in Berlin und beschäftigt sich mit allen Aspek­ten von Inno­va­tion und Recht. Sie ist Lehrende an der Uni­ver­sität Potsdam/Konrad Wolff Uni­ver­sität für Dig­i­tale Plat­tfor­men, Daten­schutz, Legal Tech, Aug­ment­ed und Vir­tu­al Real­i­ty und dem­nächst für Kün­stliche Intel­li­genz und Recht.

«Algorithmengesetz»: Ansätze zur rechtlichen Regelung fehlerhafter automatisierter Entscheidungen

Ref­er­ent: Prof. Dr. Georg Borges

Der Vor­trag adressiert ein Kern­prob­lem der algo­rith­mis­chen Entschei­dungs­find­ung (ADM), die Beurteilung von Per­so­n­en durch ADM, die in vie­len KI-Anwen­dun­gen von Bedeu­tung sein kann (z.B. automa­tisierte Per­son­alauswahl, Ermit­tlung von Kred­itwürdigkeit, indi­vidu­elle Preise). Zu diesem The­ma hat die Gesellschaft für Infor­matik eine inter­diszi­plinäre Studie für den Sachver­ständi­gen­rat für Ver­braucher­fra­gen beim BMJV erstellt, an der Prof. Borges mit­gear­beit­et hat. Im Vor­trag wird ins­beson­dere die Frage adressiert, wie Fehler algo­rith­mis­ch­er Entschei­dun­gen rechtlich adressiert und fest­gestellt wer­den können.

Prof. Dr. Georg Borges ist Inhab­er des Lehrstuhls für Bürg­er­lich­es Recht, Rechtsin­for­matik, deutsches und inter­na­tionales Wirtschaft­srecht sowie Recht­s­the­o­rie und geschäfts­führen­der Direk­tor des Insti­tuts für Rechtsin­for­matik an der Uni­ver­sität des Saarlandes.

Details

Datum:
20. September 2018
Zeit:
15:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Hörsaal 0.19
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