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Arbeitskreis zu europäischen e‑Justice-Entwicklungen

20. September um 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

Hörsaal 0.23

Mod­er­a­tion:Prof. Dr. Wil­fried Bern­hardt, Staatssekretär a.D., Recht­san­walt, Hon­o­rarpro­fes­sor an der Uni­ver­sität Leipzig
Prof. Dr. Georg Borges, Insti­tut für Rechtsin­for­matik, Uni­ver­sität des Saar­lan­des, Saar­brück­en
Ref­er­enten:Lei­t­en­der Staat­san­walt iR Hofrat Dr. Schnei­der, Kon­sulent in der Abteilung Rechtsin­for­matik, Info-mations- und Kom­mu­nika­tion­stech­nolo­gie im Bun­desmin­is­teri­um für Ver­fas­sung, Refor­men, Dereg­ulierung und Jus­tiz der Repub­lik Öster­re­ich, Wien
Dipl.-Ing. Robert Behr, Leit­er Pro­duk­t­man­age­ment Jus­tiz in der Bun­desrechen­zen­trum GmbH, Repub­lik Öster­re­ich, Wien
RA Chris­t­ian Drews, LL.M.EUR., Direk­tor Recht und Reg­ulierung, Gov­ernikus GmbH & Co. KG, Bre­men
Pro­tokoll:Pro­tokoll

e‑Evidence (Gren­züber­schre­i­t­en­der Aus­tausch im Rah­men der Europäis­chen Ermit­tlungsanord­nung)

Mit der Schaf­fung eines sicheren elek­tro­n­is­chen Aus­tausches von europäis­chen Ermit­tlungsanord­nun­gen und Recht­shil­feer­suchen, sowie für die sichere Über­mit­tlung der Beweis­ergeb­nisse zwis­chen den Jus­tizbe­hör­den wer­den gren­züber­schre­i­t­ende Ver­fahren beschle­u­nigt und der Anwen­dungs­bere­ich von e‑CODEX  (e‑Justice Com­mu­ni­ca­tion via Online Date Exchange) erweit­ert. Das öster­re­ichis­che Jus­tizmin­is­teri­um leit­et das EU-Förder­pro­jekt „EXEC“ („Elec­tron­ic Xchange of e‑Evidences with e‑CODEX“), an dem 16 Part­ner aus 13 Mit­glied­staat­en teil­nehmen. Das Pro­jekt entwick­elt den sicheren Trans­port der For­mu­la­re und der Beweis­ergeb­nisse. Außer­dem ist Öster­re­ich am Schwest­er­pro­jekt „E2E“ („Evi­dence2e-CODEX“) beteiligt, das die dig­i­tal­en Beweis­dat­en für die elek­tro­n­is­che Über­mit­tlung sich­er ver­packt. Bere­its Anfang näch­sten Jahres soll der Echt­be­trieb auf der von der EU-Kom­mis­sion errichteten e‑Ev­i­dence-Plat­tform starten.

Glanz und Elend der eIDAS-VO — Zwis­chen­faz­it aus Sicht der Prax­is

Mitte näch­sten Jahres ste­ht die eIDAS-Verord­nung über elek­tro­n­is­che Iden­ti­fizierung und Ver­trauens­di­en­ste zur Über­prü­fung an.

Seit 2016 gel­ten die Regelun­gen über die Ver­trauens­di­en­ste der eIDAS-VO und seit 2018 sind die Regelun­gen über die gegen­seit­ige Anerken­nung von elek­tro­n­is­chen Iden­titäten in Kraft. Es soll gezeigt wer­den, welchen Entwick­lun­gen es in der Prax­is, aber auch auf dem Gebi­et der deutschen Geset­zge­bung gab. Ver­bun­den wer­den soll dies mit einem Aus­blick, was in dem Über­prü­fungs­bericht der Kom­mis­sion enthal­ten sein kön­nte.

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