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Aus­wahl der bes­ten Vor­trä­ge des Inter­na­tio­na­len Rechts­in­for­ma­tik Sym­po­si­on 2019

19. Sep­tem­ber 2019 um 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Hör­saal 0.19

Mode­ra­ti­on:Prof. Dr. Chris­toph Sor­ge, Pro­fes­sur für Rechts­in­for­ma­tik, Rechts­wis­sen­schaft­li­che Fakul­tät sowie koop­tier­ter Pro­fes­sor der Fach­rich­tung Infor­ma­tik, Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Saar­brü­cken
Rigo Wen­ning, Rechts­an­walt, European Resa­erch Con­sor­ti­um for Infor­ma­tics and Mathe­ma­tics
Refe­ren­ten:Prof. Dr. Erich Schweig­ho­fer, Insti­tut für Euro­pa­recht, Inter­na­tio­na­les Recht und Rechts­ver­glei­chung, Arbeits­grup­pe Rechts­in­for­ma­tik, Uni­ver­si­tät Wien
Dr. Peter Eben­hoch, Seni­or Con­sul­tant, Part­ner, effec­tas GmbH, Zug (Schweiz)
Dr. Gün­ther Schef­beck, Stabs­stel­le Par­la­men­ta­ris­mus­for­schung, Par­la­ment der Repu­blik Öster­reich, Wien

Das Mot­to des dies­jäh­ri­gen Inter­na­tio­na­len Rechts­in­for­ma­tik Sym­po­si­ons (IRIS 2019) lau­te­te „the Inter­net of Things“. Ein sehr brei­tes The­ma, das sowohl das auto­no­me Fah­ren als auch Smart Cities, Big Data und Data Value Chains umfas­sen kann. Dem­entspre­chend breit gefä­chert waren auch die Bei­trä­ge. Zum Vor­trag kom­men auf dem EDV-Gerichts­tag aller­dings nur bestimm­te Teil­as­pek­te.

Zuerst soll die Fra­ge der Inter­ope­ra­bi­li­tät der Daten und auch der auf die Daten zu bezie­hen­den Regeln und Meta­da­ten beleuch­tet wer­den. Im Inter­net der Din­ge, wie auch schon im real exis­tie­ren­den Wirt­schafts­le­ben, sind die Daten­men­gen so rie­sig, dass man nur mit Hil­fe des Com­pu­ters den juris­tisch gebo­te­nen Über­blick behal­ten kann. Damit stellt sich die Fra­ge, wie die Daten von einem Sys­tem in ein ande­res gelan­gen kön­nen und wie man nicht nur die Daten, son­dern auch die sie betref­fen­den Regeln trans­por­tiert. Natür­lich ist der Zusam­men­hang mit dem schon mehr­fach vor­ge­stell­ten struk­tu­rier­ten Par­tei­vor­trag nicht zufäl­lig.

Die Daten­flut bringt uns auch in der Jus­tiz neue Erkennt­nis­se: Deep Lear­ning Sys­te­me för­dern ver­bor­ge­ne Struk­tu­ren zu Tage und hel­fen bei der Ent­schei­dungs­fin­dung. Auf der IRIS wur­de die KI nicht nur posi­tiv betrach­tet.

Der Zusam­men­hang von Inter­ope­ra­bi­li­tät, der Ent­ste­hung von gigan­ti­schen Data lakes und dem aus die­sen gewon­ne­nen Wis­sen ist nicht zu wider­le­gen. Inter­es­sant ist es daher, die gefähr­li­chen Stel­len eines sol­chen Sys­tems zu beleuch­ten.

Die Daten­flut kann auch posi­tiv genutzt wer­den. Das Pro­jekt „Many Laws“ macht die Nut­zung von Legal Ana­ly­tics für die Zivil­ge­sell­schaft und die Par­la­men­te nutz­bar. Damit kön­nen Geset­zes­vor­ha­ben ana­ly­siert oder Geset­ze ver­schie­de­ner Län­der mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den.

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