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Der Weg zur digi­ta­len Jus­tiz –Wich­ti­ge Bau­stei­ne und beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen der elek­tro­ni­schen Strafak­te

19. Sep­tem­ber 2019 um 10:15 Uhr bis 11:00 Uhr

Audi­to­ri­um Maxi­mum

Refe­ren­ten:Jes­si­ca Laß, Lei­ten­de Minis­te­ri­al­rä­tin, Vor­sit­zen­de der Bund-Län­der-Kom­mis­si­on für Infor­ma­ti­ons­tech­nik in der Jus­tiz (BLK), Nie­der­säch­si­sches Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um, Han­no­ver
Dr. Rai­ner Stent­zel, Minis­te­ri­al­di­ri­gent, Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Bau und Hei­mat, Ber­lin

Die Jus­tiz will und wird Teil der digi­ta­len Gesell­schaft sein. Ein gro­ßer Bau­stein auf die­sem Weg ist die elek­tro­ni­sche Strafak­te, der nur in einer engen Abstim­mung mit der Poli­zei rich­tig geformt und auf gemein­sam vor­be­rei­te­tem Grund pass­ge­nau gefer­tigt wer­den kann. Wie soll die­ses Vor­ha­ben bis Ende 2025 gelin­gen? Wel­che Her­aus­for­de­run­gen sind jeweils zu bewäl­ti­gen? Pas­sen Pla­nun­gen von Jus­tiz und Poli­zei zusam­men? Und was macht eigent­lich das bun­des­wei­te Pro­gramm Poli­zei 2020 in die­sem Zusam­men­hang? Sei­en Sie gespannt auf die Ant­wor­ten.

Der Weg zur digi­ta­len Jus­tiz ist mit ver­schie­de­nen Bau­stei­nen zu pflas­tern, von denen eini­ge schnell zu Beginn der Stre­cke gelegt wer­den müs­sen, ande­re erst in einem spä­te­ren Zeit­punkt hin­zu­kom­men, aber schon jetzt im Gesamt­sys­tem bedacht wer­den müs­sen, damit der digi­ta­le Work­flow kei­ne Ein­bahn­stra­ße wird. Und die Jus­tiz kann die­sen Weg nicht allein pla­nen und errich­ten, son­dern ist auf star­ke Part­ner ange­wie­sen. Schließ­lich muss sie sich am Ende der Ent­wick­lung in ein digi­ta­les Stra­ßen­ge­flecht mit vie­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­part­nern ein­ord­nen.

Der Vor­trag nennt eini­ge Bau­stei­ne, die der­zeit die Bund-Län­der-Kom­mis­si­on für Infor­ma­ti­ons­tech­nik in der Jus­tiz im Bereich von Kon­ver­genz, IT-Gover­nan­ce oder elek­tro­ni­scher Akten­füh­rung beschäf­ti­gen. Ins­be­son­de­re neh­men die Refe­ren­ten mit der elek­tro­ni­schen Strafak­te eine wich­ti­ge Weg­kreu­zung auf der digi­ta­len Land­kar­te in den Blick. Bei kom­ple­xer wer­den­den Sach­ver­hal­ten und expo­nen­ti­el­lem Anstieg der zu ver­ar­bei­ten­den Daten­men­gen sind moder­ne Werk­zeu­ge der IT im All­tag der Gerich­te, Staats­an­walt­schaf­ten und der Poli­zei bereits heu­te uner­läss­lich. Im Zuge der digi­ta­len Zusam­men­ar­beit stel­len sich aber ganz neue tech­ni­sche, orga­ni­sa­to­ri­sche und recht­li­che Fra­gen, auf die gemein­sa­me Ant­wor­ten zu fin­den sind.

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