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Digi­ta­le Urkun­den und Beschei­de (Urkun­den­ar­chiv und digi­ta­le Voll­stre­ckung)

22. September 2017 um 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr

Refe­ren­ten: Hei­ko Glandt, Freie und Han­se­stadt Ham­burg, Finanz­be­hörde, E‑Government und
IT-Steue­rung, Refe­rat E‑Go­vernment-Infra­struk­tur, Län­der­ko­ope­ra­tio­nen
Micha­el Lotz, Minis­te­ri­al­di­ri­gent, Lei­ter der Abtei­lung II (Zivil­recht, Öffent­li­ches Recht,
Euro­pa­recht, Rechts­an­wälte und Nota­re) Minis­te­rium der Jus­tiz und für Euro­pa, Baden-Würt­tem­berg
Jens Kirch­ner, Notar, Mün­chen, Vor­sit­zen­der des Bei­rats der Notar­Net GmbH und Mit­glied des
EDV-Aus­schus­ses der Bun­des­no­tar­kam­mer
Mode­ra­ti­on: Dr. Astrid Schu­ma­cher, Fach­be­reichs­lei­te­rin, Fach­be­reich B1 Bera­tung und Unter­stüt­zung, Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI)
Prä­sen­ta­ti­on: Prä­sen­ta­ti­on-Glandt

Prä­sen­ta­ti­on-Kirch­ner

Pro­to­koll: Pro­to­koll-dig-Urkun­den-Beschei­de

Die Ver­wen­dung von QR Codes auf Ver­wal­tungs­do­ku­men­ten

Im Rah­men des IT-Pla­nungs­rats wer­den der­zeit inter­ope­ra­ble Ser­vice­kon­ten (ggf. mit Post­fach­funk­ti­on) dis­ku­tiert. Die Arbeits­grup­pe des IT-Pla­nungs­rats zu den QR-Codes beschäf­tigt sich der­zeit mit beson­de­ren Fra­ge­stel­lun­gen zur Ver­wen­dung von QR-Codes auf Ver­wal­tungs­do­ku­men­ten. Eine der Fra­ge­stel­lun­gen ist, inwie­weit QR-Codes in Ver­bin­dung mit Ser­vice­kon­ten und ent­spre­chen­den Post­fä­chern genutzt wer­den könn­ten, das Schrift­form­erfor­der­nis nach den Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zen des Bun­des und der Län­der erfül­len zu kön­nen. Es han­delt sich um eine vom IT-Pla­nungs­rat beschlos­se­ne Maß­nah­me, die von den Län­dern Ham­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern gelei­tet wird.

Refe­rent ist Hei­ko Glandt, Freie und Han­se­stadt Ham­burg, Finanz­be­hör­de, E‑Government und IT-Steue­rung, Refe­rat E‑Go­vernment-Infra­struk­tur, Län­der­ko­ope­ra­tio­nen.

Digi­ta­li­sie­rung des Zwangs­voll­stre­ckungs­ver­fah­rens

Kann sich das Zwangs­voll­stre­ckungs­ver­fah­ren nach Ein­füh­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs zum 1. Janu­ar 2018 einer wei­te­ren Digi­ta­li­sie­rung ver­schlie­ßen? Visio­nä­re Über­le­gun­gen gehen sogar dahin, dass wei­te Tei­le des Zwangs­voll­stre­ckungs­ver­fah­rens – begin­nend mit dem Voll­stre­ckungs­auf­trag des Gläu­bi­gers – medi­en­bruch­frei mit struk­tu­rier­ten Daten­sät­zen auto­ma­ti­siert durch­lau­fen wer­den.

Herr Minis­te­ri­al­di­ri­gent Lotz, Lei­ter der Abtei­lung II (Zivil­recht, Öffent­li­ches Recht, Euro­pa­recht, Rechts­an­wäl­te und Nota­re) Minis­te­ri­um der Jus­tiz und für Euro­pa, Baden-Würt­tem­berg, berich­tet über die aktu­el­le Dis­kus­si­on hier­zu in der Län­der­ar­beits­grup­pe E‑Justice. Hier­bei geht er auf die sich stel­len­den recht­li­chen Pro­ble­me ein und rich­tet zudem den Blick auch auf ande­re euro­päi­sche Ver­fah­rens­ord­nun­gen, die bereits ein elek­tro­nisch ablau­fen­des Zwangs­voll­stre­ckungs­ver­fah­ren ken­nen. Dar­über hin­aus wer­den die der­zei­ti­gen Lösungs­mo­del­le – wie bei­spiels­weis die Schaf­fung eines elek­tro­ni­schen Titel­por­tals, die Aus­wei­tung der §§ 754a, 829a ZPO oder die Auto­ma­ti­sie­rung des Ver­fah­rens auf Erlass eines Pfän­dungs- und Über­wei­sungs­be­schlus­ses – ange­spro­chen.

Urkun­den­ar­chiv 2.0

Das elek­tro­ni­sche Urkun­den­ar­chiv der Nota­re ist die Basis für wei­te­re Schrit­te im elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr: Die Urkun­de muss nicht zusätz­lich in den Grundakten/Registerakten der Gerich­te gespei­chert wer­den. Die elek­tro­ni­schen Akten der Jus­tiz kön­nen ent­las­tet wer­den. Für die voll­wer­ti­ge Nut­zung der elek­tro­ni­schen Urkun­de im elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr muss ein Äqui­va­lent für die Funk­ti­on der Aus­fer­ti­gung in der Papier­welt gefun­den wer­den.

Herr Notar Kirch­ner aus Mün­chen ist der Vor­sit­zen­de des Bei­rats der Notar­Net GmbH und Mit­glied des EDV-Aus­schus­ses der Bun­des­no­tar­kam­mer.

Details

Datum:
22. September 2017
Zeit:
9:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Hör­saal 0.23
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