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Legal Tech — praktisch

21. September 2018 um 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Ref­er­enten: Dr. iur. Sebas­t­ian Bret­thauer, Wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er, Lehr­stuhl für Öffent­li­ches Recht, Infor­ma­ti­ons­recht, Umwelt­recht und Ver­wal­tungs­wis­sen­schaf­ten und Pro­jekt­lei­ter an der For­schungs­stelle Daten­schutz an der Goethe-Uni­ver­sität Frank­furt
Dr. Raphael Rubi­no, wis­senschaftlich­er Mitar­beit­er, Lehrstuhl für Trans­la­tion­sori­en­tierte Sprachtech­nolo­gie, Uni­ver­sität des Saar­lan­des, Saar­brück­en
Rigo Wen­ning, Recht­san­walt, Legal Coun­sel W3C
Mod­er­a­tion: Prof. Dr. Christoph Sorge, juris-Stiftung­spro­fes­sur für Rechtsin­for­matik, Uni­ver­sität des Saar­lan­des, Saar­brück­en
Präsen­ta­tion: Präsen­ta­tion-Bret­thauer
Pro­tokoll: Pro­tokoll ‑Legal-Tech

Learning Predictive Models from Past Court Rulings: an Exercise in Machine Learning with Law Data

Ref­er­enten:  Dr. Raphael Rubi­no

AI and machine learn­ing based tech­nolo­gies are increas­ing­ly becom­ing part of our dai­ly lives. In this talk we present exper­i­ments on learn­ing pre­dic­tive mod­els from a large data set of French High Court rul­ings. We use a num­ber of machine learn­ing approach­es to pre­dict the out­come of the rul­ing giv­en a tex­tu­al descrip­tion of a case. We show how we pre-process the orig­i­nal data (the French High Court Rul­ings) to pro­duce the train­ing and test­ing data. Our exper­i­ments can be seen as a first step towards pro­vid­ing AI and machine learn­ing based tech­nolo­gies to sup­port law pro­fes­sion­als and per­haps (in the future) cit­i­zens in gen­er­al.

Intelligente Videoüberwachung — Fluch und Segen

Ref­er­ent: Dr. iur. Sebas­t­ian Bret­thauer

Nahezu täglich erre­ichen uns neue Mel­dun­gen über den weltweit­en Ein­satz intel­li­gen­ter Videoüberwachungssys­teme in den unter­schiedlich­sten Bere­ichen der Gesellschaft. Dabei ist ein wesentlich­es Merk­mal solch­er Sys­teme, dass Entschei­dun­gen von ein­er natür­lichen Per­son auf ein tech­nis­ches Sys­tem – die intel­li­gente Videoüberwachung – über­tra­gen wer­den. Durch die Tech­nisierung soll ver­mehrte Sicher­heit und ein­fachere Überwachung möglich sein; gle­ichzeit­ig gehen damit aber auch erhe­bliche Frei­heits­ge­fährdun­gen ein­her, die ins­beson­dere das Recht auf infor­ma­tionelle Selb­st­bes­tim­mung betr­e­f­fen. Das Refer­at möchte deshalb aus ein­er rechtlichen Per­spek­tive auf Risiken und Chan­cen intel­li­gen­ter Videoüberwachung einge­hen.

Datenschutzrechtliche Einwilligung durch Software-Präferenzen

Ref­er­ent: Rigo Wen­ning

Wer hat sie nicht leid, die Cook­ie-ok-Fen­ster auf fast jed­er Web­site. Kön­nen wir das nicht bess­er? Es gin­ge bess­er, doch eine solche Verbesserung erfordert ein ele­gantes Zusam­men­spiel von geset­zlichen Maß­nah­men und tech­nis­chen Neuerun­gen. Nur wenn bei­des zusam­men trifft, geht es voran. Das scheit­ert oft am Ver­ständ­nis der Juris­ten für die Infor­matik­er und auch umgekehrt. Der Vor­trag bricht eine Lanze für den Ver­such, mit dem Entwurf der neuen ePri­va­cy Reg­ulierung neue Möglichkeit­en zu eröff­nen. Dies gilt ins­beson­dere auch als Vertei­di­gungsrede für den Entwurf des Europa­parla­ments.

Details

Datum:
21. September 2018
Zeit:
11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltungsort

Hörsaal 0.19
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