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Mehr Effi­zi­enz im elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr durch ERV + Aus­tausch struk­tu­rier­ter Daten­sät­ze

22. September 2016 um 13:45 Uhr bis 14:05 Uhr

Mehr Effi­zi­enz im elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr durch ERV +

Aus­tausch struk­tu­rier­ter Daten­sät­ze

Don­ners­tag, 22.9.2016,13.45 – 14.05 Uhr, HS 0.18

Refe­ren­ten

Dr. Mar­tin Wach­ter, Refe­rent

Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz

Jens Altem­ei­er, Lei­ter des Refe­rats

für Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on

Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg

Prä­sen­ta­tio­nen und Pro­to­koll:

Jens Altem­ei­er, Mar­tin Wach­ter – Mehr Effi­zi­enz im elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr durch ERV +

Pro­to­koll

Die prak­ti­schen Erfah­run­gen bei der Pilo­tie­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs und der elek­tro­ni­schen Akte zei­gen, dass die Ein­füh­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs und der elek­tro­ni­schen Akte in vie­len Arbeits­be­rei­chen des Gerichts deut­li­che Erleich­te­run­gen mit sich bringt. Die Pilo­tie­rung zeigt aber auch, dass bestimm­te Pro­zes­se und Arbeits­ab­läu­fe noch opti­miert wer­den müs­sen, um die Poten­tia­le des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs voll­stän­dig nut­zen zu kön­nen.

Elek­tro­nisch bei Gericht ein­ge­reich­te Doku­men­te müs­sen der­zeit von den Ser­vice­kräf­ten gesich­tet und mit den not­wen­di­gen Struk­tur­me­tada­ten ver­se­hen wer­den, damit die Bear­bei­ter den Akten­in­halt leich­ter erschlie­ßen kön­nen. Zudem sind die in den elek­tro­ni­schen Doku­men­ten ent­hal­te­nen Ver­fah­rens­da­ten (z.B. Namen der Pro­zess­be­tei­lig­ten) manu­ell in das gericht­li­che Fach­ver­fah­ren (gericht­li­che Daten­bank) zu über­tra­gen.

Die­se Arbeits­schrit­te könn­ten ver­mie­den wer­den, wenn neben dem unver­än­der­ba­ren elek­tro­ni­schen Doku­ment (z.B. Kla­ge­schrift) zugleich ein auto­ma­tisch ver­ar­beit­ba­rer Daten­satz (Struk­tur­da­ten­satz) über­sandt wird, der maschi­nell von dem gericht­li­chen Fach­ver­fah­ren ein­ge­le­sen wer­den kann. Die Akten­an­wen­dun­gen könn­ten das ein­ge­gan­ge­ne Schrift­stück dann auto­ma­tisch einem gericht­li­chen Ver­fah­ren zuord­nen und Ver­fah­rens­da­ten (z.B. die Namen von Pro­zess­be­tei­lig­ten) könn­ten selb­stän­dig in die Fach­ver­fah­ren über­nom­men wer­den.

Die Anwalt­schaft wür­de in glei­cher Wei­se von den Vor­tei­len eines struk­tu­rier­ten Daten­aus­tau­sches pro­fi­tie­ren. Vom Gericht ver­sand­te Doku­men­te könn­ten von der Kanz­lei­soft­ware mit Hil­fe des Struk­tur­da­ten­sat­zes auto­ma­tisch zuge­ord­net bzw. aus­ge­le­sen wer­den.

Details

Datum:
22. September 2016
Zeit:
13:45 Uhr bis 14:05 Uhr
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Hör­saal 0.18
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