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Prä­sen­ta­tio­nen: beA+ mit bes­se­rer Soft­ware und opti­mier­ter Aus­rich­tung auf den Kanz­lei­all­tag

5. März 2018 um 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Sym­po­si­um: „Brau­chen wir das beA+ mit bes­se­rer Soft­ware und opti­mier­ter Aus­rich­tung auf den Kanz­lei­all­tag?“

Mon­tag, 5. März 2018, 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr,
Saar­län­di­sche Lan­des­ver­tre­tung,
In den Minis­ter­gär­ten 4, 10117 Ber­lin

Agen­da der Ver­an­stal­tung

Prä­sen­ta­tio­nen der Ver­an­stal­tung:

  • RA Prof. Dr. Ste­phan Ory
    Vor­sit­zen­der des Deut­schen EDV-Gerichts­ta­ges e.V., Saar­brü­cken

Ein­füh­rung in das The­ma

  • Mar­kus Dren­ger
    Cha­os Com­pu­ter Club Darm­stadt e.V., Darm­stadt

Was für ein beA+ noch auf dem Zet­tel steht

  • Prof. Dr. Chris­toph Sor­ge
    juris-Stif­tungs­pro­fes­sur für Rechts­in­for­ma­tik, Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des, Saar­brü­cken

Sicher­heits- und Risi­ko­ma­nage­ment im ERV

  • Prof. Dr. Fre­de­rik Arm­knecht
    Lehr­stuhl für Prak­ti­sche Infor­ma­tik IV, Uni­ver­si­tät Mann­heim

Kryp­to­gra­fi­sche Alter­na­ti­ven zum Hard­ware Secu­ri­ty Modu­le (HSM)

  • Mat­thi­as Matu­sch­ka
    Direk­tor Öffent­li­che Ver­wal­tung, Bun­des­dru­cke­rei GmbH, Ber­lin
  • Dr. Kim Ngu­y­en
    Geschäfts­füh­rer D‑Trust GmbH und Fel­low, Ber­lin

eID­AS-Ver­trau­ens­diens­te als neue Stan­dard­ver­fah­ren

  • Les­lie Romeo
    Head of De-Mail, 1&1 De-Mail GmbH, Karls­ru­he

Aktu­el­ler Stand bei der De-Mail als Zugang zu den Gerich­ten

  • RAin Sabi­ne Ecker
    Vor­sit­zen­de des Soft­ware-Indus­trie­ver­ban­des elek­tro­ni­scher Rechts­ver­kehr, Nürn­berg

Anfor­de­run­gen an ein beA+ aus der anwalt­li­chen Pra­xis

  • Johan­nes Kühn
    Minis­te­ri­um der Jus­tiz und für Euro­pa Baden-Würt­tem­berg, Vor­sitz der BLK-AG IT-Stan­dards, Stutt­gart

EGVP-Kom­po­nen­ten im Lich­te der Sicher­heits­dis­kus­si­on

ergän­zen­de Infor­ma­tio­nen:

Leit­fa­den Visua­li­sie­rung und Erzeu­gung des elek­tro­ni­schen Emp­fangs­be­kennt­nis (eEB)
http://www.xjustiz.de/Browseranwendung/index.php

Style­she­ets für das Visua­li­sie­ren eines rück­lau­fen­den eEB in der Jus­tiz­be­hör­de
http://www.xjustiz.de/stylesheets/index.php

  • Dr. Ralf Köb­ler
    Prä­si­dent des Land­ge­richts, Darm­stadt

Blick in die Zukunft – beA ist doch erst der Anfang

Inhalt der Ver­an­stal­tung:

Seit dem 1. Janu­ar 2018 gibt es zwar eine pas­si­ve Nut­zungs­pflicht für das beson­de­re elek­tro­ni­sche Anwalts­post­fach (beA). Aber es gibt das beA nicht, es ist wegen Sicher­heits­pro­ble­men abge­schal­tet. „Ein Desas­ter“ hat die NJW das bezeich­net.

Ob und wie das beA im Rah­men der gege­be­nen Archi­tek­tur mit ver­tret­ba­rem Auf­wand in einer ver­tret­ba­ren Zeit hin­rei­chend sicher in Betrieb genom­men wer­den kann, ist Sache der Bun­des­rechts­an­walts­kam­mer (BRAK), die hier­zu nach § 31 BRAO beauf­tragt ist und ins­be­son­de­re die §§ 19 ff der Ver­ord­nung über die Rechts­an­walts­ver­zeich­nis­se und die beson­de­ren elek­tro­ni­schen Anwalts­post­fä­cher (RAVPV) zu beach­ten hat.

Für die Zukunft der digi­ta­len Jus­tiz ist viel wich­ti­ger, ob die Archi­tek­tur und die Anfor­de­run­gen an das Anwalts­post­fach fort­ent­wi­ckelt wer­den – zu einem beA+.

Das Gesetz zur För­de­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs mit den Gerich­ten (ERVG) datiert vom Okto­ber 2013, die Vor­ar­bei­ten sind älter. Es lohnt der Fra­ge nach­zu­ge­hen, wie das beA fort­ent­wi­ckelt wer­den kann und wel­che Mög­lich­kei­ten der elek­tro­ni­schen Jus­tiz mit­tel- und lang­fris­tig zusätz­lich zur Ver­fü­gung ste­hen – zum Nut­zen von Anwäl­ten, Jus­tiz und Bür­gern.

  • Wel­che tech­ni­schen und recht­li­chen Ent­wick­lun­gen kön­nen bei der Fort­ent­wick­lung für ein beA+ genutzt wer­den? Wel­che Kon­se­quen­zen haben die­se für die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen wie BRAO oder RAVPV? Sind Anpas­sun­gen sach­ge­recht?
  • Eröff­net bei­spiels­wei­se die Fern­si­gna­tur Spiel­räu­me für mehr Kom­fort für den Nut­zer?
  • Kön­nen neue Lösun­gen das Umver­schlüs­seln von Nach­rich­ten inner­halb des Ser­vers der BRAK obso­let machen und damit eine ech­te Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung ermög­li­chen?
  • Wie kann das beA+ den Anwalts­all­tag in gro­ßen und klei­nen Kanz­lei­en bes­ser abbil­den?
  • Sind Kanz­lei­post­fä­cher rea­li­sier­bar? Wie sind etwai­ge Ände­run­gen berufs­recht­lich zu wer­ten?
  • Wol­len wir mit­tel- und lang­fris­tig Lösun­gen wie in ande­ren Staa­ten, bei denen die Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten zu jeweils ihrem Pro­zess Zugang zum Ser­ver des jewei­li­gen Gerichts erhal­ten und von dort Schrift­sät­ze und Ver­fü­gun­gen bei Bedarf abru­fen?

Das beA wur­de auf vie­len Tagun­gen des EDV-Gerichts­ta­ges debat­tiert. Der EDV-Gerichts­tag hat den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr stets geför­dert, weiß aber auch um die Her­aus­for­de­run­gen für eine Wei­ter­ent­wick­lung. Dass aus­ge­rech­net unmit­tel­bar vor dem Inkraft­tre­ten der pas­si­ven Nut­zungs­pflicht vie­le Fra­gen gestellt wer­den, die schein­bar unter Exper­ten längst aus­dis­ku­tiert waren, ist eine Chan­ce, neue Ent­wick­lun­gen auf­zu­grei­fen. Die Dis­kus­si­on ist zukunfts­ge­rich­tet, grund­sätz­lich und vor allem sach­lich zu füh­ren.

Hier­zu lädt der EDV-Gerichts­tag zu einem Sym­po­si­um ein.

Wir wol­len nicht die Soft­ware­pro­ble­me des beA bespre­chen. Wir wol­len die kon­zep­tio­nel­le Wei­ter­ent­wick­lung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs zum beA+ erör­tern. Ergän­zen­de und neue Lösun­gen benö­ti­gen Zeit, des­halb begin­nen wir die Dis­kus­si­on jetzt. Wir erwar­ten ers­te Anre­gun­gen und Fra­gen, die eine Ver­tie­fung auf dem EDV-Gerichts­tag 2018 im Sep­tem­ber in Saar­brü­cken in einem wei­ter­füh­ren­den Work­shop auf­ge­ar­bei­tet wer­den. Die Dis­kus­si­on um das beA+ geht über schnel­le Updates und Patches hin­aus.

Details

Datum:
5. März 2018
Zeit:
10:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Lan­des­ver­tre­tung des Saar­lan­des in Ber­lin
in den Ministergärten 4
10117 Berlin,
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