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Veranstaltung: Berichterstattung aus dem Gerichtssaal — Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Verfahren?“

22. März um 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Der Deutsche EDV-Gericht­stag e.V. ver­anstal­tet gemein­sam mit dem Insti­tut für Europäis­ches Medi­en­recht (EMR) e.V. am Mittwoch, 22. März 2017, 18:30 bis ca. 21:00 Uhr in Berlin die Ver­anstal­tung zum The­ma:

Berichter­stat­tung aus dem Gerichtssaal

Wie viel Öffentlichkeit verträgt das Ver­fahren?

Mittwoch, 22. März 2017, 18:30 bis ca. 21:00 Uhr Hotel Elling­ton, „Kleine Lounge“, Nürn­berg­er Straße 50–55, 10789 Berlin

  Mündliche Ver­hand­lun­gen vor Gericht sind regelmäßig öffentlich. Eine Berichter­stat­tung durch elek­tro­n­is­che Medi­en find­et, von weni­gen Aus­nah­men abge­se­hen, in Deutsch­land kraft Geset­zes nicht statt. Im europäis­chen Aus­land ist dies teils anders. Auch in Deutsch­land gibt es Bestre­bun­gen, das strik­te geset­zliche Ver­bot der Bild- und Ton­berichter­stat­tung aus dem Gerichtssaal zu lock­ern. Die Gerichts­berichter­stat­tung der Presse ist ein ganz beson­ders sen­si­bles Genre. In den meis­ten Ver­fahren wer­den per­sön­liche Dinge oder Geschäfts­ge­heimnisse erörtert. Der Grund­satz der Öffentlichkeit dient indes auch dazu, die recht­sprechende Gewalt in die öffentliche Mei­n­ungs­bil­dung, die wesentlich­er Bestandteil des Demokratieprinzips ist, einzu­binden. Bei der Berichter­stat­tung über grund­sät­zliche Ver­fahren — nicht nur — der Oberg­erichte geht es den Medi­en nicht um Voyeuris­mus. Es geht um die öffentliche Begleitung richter­lich­er Rechts­fort­bil­dung und deren Auswirkun­gen auf die Gesellschaft – auch in der mod­er­nen Medi­en­welt. Inwieweit das Rechts­ge­spräch des Gerichts und der Beteiligten in diesen Ver­fahren mit O‑Ton und Bildern aus dem Gerichtssaal in den zeit­gemäßen elek­tronischen Medi­en aufge­grif­f­en wer­den kann, ohne die rechtsstaatlichen Prozessziele und berechtigten Belange der Ver­fahrens­beteiligten zu beein­trächti­gen, ist Gegen­stand ein­er kon­tro­ver­sen Debat­te. Im Anschluss an den Vor­trag von Her­rn Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Ren­nert, Präsi­dent des Bun­desver­wal­tungs­gericht­es mit dem Titel „Wahrheits­find­ung im Prozess und Medi­enöf­fentlichkeit – Kon­flikt oder Kon­gruenz?“ schließt sich eine Diskus­sion aus Sicht der Jour­nal­is­ten, Anwaltschaft, der Lan­desjus­tizver­wal­tung und der Gerichte. Es  disku­tieren Stephan Det­jen, Chefko­r­re­spon­dent des Deutsch­landra­dios, Vor­standsmit­glied der Bun­de­spressekon­ferenz, Recht­san­walt Ger­not Lehr, Mit­glied des Vor­standes des Stu­di­enkreis­es für Presserecht und des EMR, Frau Staatssekretärin Ste­fanie Otte, Nieder­säch­sis­ches Jus­tizmin­is­teri­um und Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Ren­nert, Präsi­dent des Bun­desver­wal­tungs­gericht­es. Weit­ere Infor­ma­tio­nen und die Agen­da find­en Sie hier. Anmel­dun­gen bitte per E‑Mail unter: anmeldung@emr-sb.de

Details

Datum:
22. März 2017
Zeit:
18:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Ver­anstal­tungskat­e­gorie:

Hotel Ellington

Nürn­berg­er Straße 50 ‑55
Berlin, 10789 Deutsch­land
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