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Zwei Per­spek­ti­ven – eine Digi­ta­li­sie­rung? Schnitt­stel­len zwi­schen eJus­ti­ce und eGo­vernment

20. September 2018 um 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Refe­ren­ten: Peter Batt, Abtei­lungs­lei­ter DG „Digi­ta­le Gesell­schaft, Ver­wal­tungs­di­gi­ta­li­sie­rung, Infor­ma­ti­ons­tech­nik“, Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Bau und Hei­mat, Ber­lin

Dr. Mar­tin Wach­ter, Refe­rats­lei­ter IuK im Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz, Mün­chen

Dr. Tho­mas Gott­wald, Ober­staats­an­walt
Phil­ipp Haub­ner, Dipl-Inge­nieur

Österr. Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­fas­sung, Refor­men, Dere­gu­lie­rung und Jus­tiz; Wien

Mode­ra­ti­on: Dr. Astrid Schu­ma­cher, Fach­be­reichs­lei­te­rin, Fach­be­reich B1 Bera­tung und Unter­stüt­zung, Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI), Bonn

Prof. Dr. Uwe-Diet­mar Ber­lit, Vor­sit­zen­der Rich­ter am Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt und Hono­rar­pro­fes­sor an der Uni­ver­si­tät Leip­zig

Prä­sen­ta­tio­nen: Prä­sen­ta­ti­on-Batt-BSI

Prä­sen­ta­ti­on-Dr-Wach­ter

Prä­sen­ta­ti­on-Gott­wald-Haub­ner

Der Arbeits­kreis beleuch­tet The­men­krei­se und Hand­lungs­fel­der, die glei­cher­ma­ßen für den Bereich der öffent­li­chen Ver­wal­tung wie für die Jus­tiz von Bedeu­tung sind. E‑Government kann ohne eine funk­tio­nie­ren­de eJus­ti­ce im Rechts­staat des Grund­ge­set­zes auf Dau­er kein Erfolgs­mo­dell wer­den. Es macht Sinn, die Schnitt­stel­len zur und die Anfor­de­rung der eJus­tiz bereits bei der „Archi­tek­tur“ von eGo­vernment zu berück­sich­ti­gen; umge­kehrt ist eJus­tiz als spe­zi­el­le „Rechts­dienst­leis­tung“ gut bera­ten, an die eGo­vernment­ar­chi­tek­tu­ren anschluss­fä­hig zu blei­ben und dort gefun­de­nen Lösun­gen und Ansät­ze auf ihre „Jus­tiz­taug­lich­keit“ zu prü­fen.

Peter Batt kon­zen­triert sich auf den Stand von eGo­vernment. Es hinkt Deutsch­land hin­ter­her – das ist das eil­fer­ti­ge Ergeb­nis vie­ler Stu­di­en und Bench­marks. Das deut­sche Par­la­ment hat dar­auf 2017 ins­be­son­de­re mit dem Online­zu­gangs­ge­setz (OZG) reagiert. Danach müs­sen alle Ver­wal­tungs­leis­tun­gen von Bund und Län­dern bis zum Jahr 2022 auch digi­tal nutz­bar sein. Wie die Umset­zung des OZG gelin­gen kann, ist eben­so Gegen­stand des Vor­trags wie die viel­fäl­ti­gen Schnitt­stel­len, die zu beach­ten sind – auch im Ver­hält­nis zur Jus­tiz. Die Ent­wick­lung des euro­päi­schen Rechts­rah­mens und die rigo­ro­se Beto­nung der Bür­ger­ori­en­tie­rung haben gleich­falls Ein­fluss dar­auf, ob es gelingt, eGo­vernment in Deutsch­land zu einem Erfolgs­mo­dell zu machen.

Dr. Mar­tin Wach­ter bringt die Per­spek­ti­ve der Jus­tiz ein. Er arbei­tet feder­füh­rend an dem vom E‑Jus­ti­ce-Rat bei der BLK in Auf­trag gege­be­nen Sach­stands­be­richt und Stra­te­gie­ent­wurf für die stär­ke­re Ver­net­zung von eJus­ti­ce und eGo­vernment mit. Er wird The­men- und Rege­lungs­be­rei­che dar­stel­len, in denen die eGo­vernment-Akti­vi­tä­ten in Bund und Län­dern die Belan­ge der eJus­ti­ce berück­sich­ti­gen soll­ten.

Details

Datum:
20. September 2018
Zeit:
15:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Hör­saal 0.23
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