Handbuch und Dokumentation

Zeit: Fre­itag, 11. April 1997, 9.00 Uhr
Ort: HS 112
Mod­er­a­tion: Frau Rich­terin am Amts­gericht Bergmann
Ref­er­enten: Herr EDV-Sachver­ständi­ger Dr. Stre­itz
Herr Recht­san­walt Dr. Geis
Herr Richter am Ober­lan­des­gericht Gut­deutsch
siehe auch: Kurzrefer­at

Der Arbeit­skreis befaßt sich mit den Anforderun­gen, denen Soft­ware­doku­men­ta­tion entsprechen sollte. Er richtet sich an Juris­ten, Sachver­ständi­ge und Anbi­eter­fir­men und hat zum Ziel, zur Verbesserung der oft unzure­ichen­den Beschrei­bun­gen von Soft­ware­pro­duk­ten beizutragen.

In ein­lei­t­en­den Refer­at­en soll zunächst aus tech­nis­ch­er und rechtlich­er Sicht in das The­ma einge­führt wer­den. Dazu wer­den Kri­te­rien für Sys­tem- und Anwen­der­doku­men­ta­tion unter beson­der­er Berück­sich­ti­gung der hier­für gel­tenden DIN-Nor­men vorgestellt wer­den (ö.b.u.v. EDV-Sachver­ständi­ger Siegfried Dr. Stre­itz, Brühl). Weit­er sollen rechtliche Anforderun­gen an elek­tro­n­is­che und schriftliche Doku­men­ta­tion sowie die Rechts­fol­gen fehlen­der oder unvoll­ständi­ger Hand­buch­liefer­ung behan­delt wer­den. (Recht­san­walt Dr. Ivo Geis, Ham­burg). Schließlich wer­den aus der Sicht eines Soft­wareau­tors (Richter am OLG Wern­er Gut­deutsch, München) die Schwierigkeit­en bei der Doku­men­ta­tion­ser­stel­lung und die unter­schiedliche Funk­tion von Hil­fesys­tem und Hand­buch dargestellt werden.

Im Anschluß daran soll ver­sucht wer­den, unter Ein­beziehung berechtigter Benutzer­erwartun­gen Kri­te­rien für Anwen­der­doku­men­ta­tion zu definieren.