Wie bekomme ich eine eigene Home­page?

Ein­füh­rung in die Erstel­lung von HTML-Dokumenten

Zeit: -
Ort: CC 1 (HS 121)
Refe­ren­tin: Frau Iris Spei­ser, Insti­tut für Rechts­in­for­ma­tik, Uni­ver­si­tät Saar­brü­cken
i.speiser@rz.uni-sb.de

Der erste Teil der Ver­an­stal­tung soll einen Über­blick über die grund­le­gen­den HTML-Tags, deren Syn­tax und Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten geben. Mit dem vor­ge­stell­ten Befehl­s­um­fang sollte es mög­lich sein, erste eigene Sei­ten für zu erstel­len.

Zu Befehls­satz und Syn­tax von HTML (Abk. für Hyper­text Markup Lan­guage) gibt es zahl­rei­che Doku­men­ta­tio­nen im Inter­net, z.B.

Im zwei­ten Teil des Vor­tra­ges soll eine kurze Vor­stel­lung der Werk­zeuge erfol­gen, die zur Erstel­lung von HTML-Dokumenten benutzt wer­den kön­nen

Es gibt grund­sätz­lich meh­rere Mög­lich­kei­ten, wie man diese Tags in seine Texte inte­grie­ren kann.

  • Pro­fis, die mit allen Fein­hei­ten der HTML-Befehle ver­traut sind, benö­ti­gen nur einen ein­fa­chen Text­edi­tor. Lei­der setzt dies die Kennt­nis der kor­rek­ten Syn­tax der ver­wen­de­ten Tags vor­aus. Dar­über hin­aus ist das Gewirr der vie­len HTML-Tags gerade für den Ein­stei­ger oft sehr unüber­sicht­lich.
  • Inzwi­schen bie­ten viele Pro­gramme, wie z.B. Micro­soft Word, oder Star Wri­ter in ihren aktu­el­len Ver­sio­nen die Mög­lich­keit, Texte im HTML-Format abzu­spei­chern. Für ein­fach struk­tu­rierte Texte ist dies durch­aus aus­rei­chend; die viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten der HTML-Sprache wer­den so aller­dings nicht aus­ge­schöpft. Außer­dem erzeu­gen viele die­ser Pro­gramme inkor­rek­tes HTML, das von eini­gen Internet-Browsern fehl­in­ter­pre­tiert wird.
  • Schließ­lich gibt es spe­zi­elle HTML-Editoren, die einem das Ein­fü­gen der Tags abneh­men. Diese Pro­gramme las­sen sich in meh­rere Kate­go­rien ein­tei­len.

    Edi­to­ren mit WYSIWYG-Darstellung

    Die Abkür­zung WYSIWYG steht für What you see ist what you get. Das bedeu­tet, dass der Text auf dem Bild­schirm so dar­ge­stellt wird, wie er spä­ter im Inter­net abruf­bar sein wird. Zumeist erfor­dert die Bedie­nung die­ser Pro­gramme wenig oder gar keine Kennt­nisse der HTML-Notation; die Tags wer­den oft nicht ein­mal ange­zeigt. Die Arbeit wird dadurch enorm erleich­tert. Fort­ge­schrit­tene HTML-Autoren stö­ren sich aller­dings daran, dass sie gerade nicht sehen, wel­che HTML-Befehle das Pro­gramm im Hin­ter­grund ein­fügt.

    • Net­scape Com­po­ser (Bestand­teil des Net­scape Com­mu­ni­ca­tor 4)
    • Micro­soft Front Page

    Edi­to­ren mit HTML-Code-Darstellung

    Einen guten Kom­pro­miss zwi­schen rei­nen Text­edi­to­ren wie dem Windows-Notepad bie­ten HTML-Editoren, die zwar den Text mit HTML-Kodierung anzei­gen, aber Funk­tio­nen zum auto­ma­ti­schen Erzeu­gen und Ein­fü­gen von HTML-Tags haben. Im ein­zel­nen wer­den ver­schie­dene Edi­to­ren vor­ge­stellt, die sowohl für den Ein­stei­ger als auch für den fort­ge­schrit­te­nen Nut­zer geeig­net sind. Bei den bespro­che­nen Pro­gram­men han­delt es sich durch­weg um Soft­ware, die für den nicht-kommerziellen Gebrauch kos­ten­los ist und sich daher auch zum Expe­ri­men­tie­ren eig­nen.

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