Anwaltssoftware

Zeit: Don­ner­stag, 16. Sep­tem­ber 1999, 16.00 Uhr
Ort: HS 117
Mod­er­a­tion: Herr Richter am Ober­lan­des­gericht Gut­deutsch
Ref­er­enten: Herr EDV-Sachveständi­ger Dr. Stre­itz
Herr Recht­san­walt Dr. Lapp

Nach­dem der Arbeit­skreis in der Ver­gan­gen­heit Stan­dards und Bew­er­tungskri­te­rien für Soft­ware, fam­i­lien­rechtliche Pro­gramme und Daten­banken auf CD-ROMs geschaf­fen hat, soll in diesem Jahr der Kom­plex der Fris­ten und Ter­mine in Anwalt­spro­gram­men betra­chtet wer­den. Ins­beson­dere soll die Frage behan­delt wer­den, unter welchen Voraus­set­zun­gen die alleinige Führung eines Fris­tenkalen­ders in der EDV möglich ist. Daraus sollen als Ver­feinerung des Saar­brück­er Stan­dards für die Bew­er­tung von Soft­ware Anforderun­gen an Anwalt­spro­gramme für die beson­deren Funk­tio­nen Fris­ten und Ter­mine entwick­elt wer­den. Daneben sollen auch die beste­hen­den Unsicher­heit­en bei der dv-tech­nis­chen Führung eines Fris­tenkalen­ders ange­sprochen und min­imiert wer­den.

Aus rechtlich­er Sicht wird Rechtswan­walt Dr. Thomas Lapp aus Mannheim die Recht­sprechung zu dieser Frage vorstellen. EDV-Sachver­ständi­ger Dr. Siegfried Stre­itz aus Brühl wird die tech­nis­chen Rah­menbe­din­gun­gen und Möglichkeit­en erläutern und exem­plar­ische Lösun­gen beste­hen­der Sys­teme vor­führen. Ziel ist es, eine Gruppe inter­essiert­er Mit­glieder zu find­en, die bis zum fol­gen­den Gericht­stag einen ver­ab­schiedungs­fähi­gen Kri­te­rienkat­a­log entwick­eln, der als Basis für Soft­wa­ree­val­u­a­tio­nen dienen kann.