Handbücher für Anwender

Zeit: Don­ner­stag, 16. Sep­tem­ber 1999, 14.00 Uhr
Ort: HS 117
Mod­er­a­tion: Frau Rich­terin am Amts­gericht Bergmann
Ref­er­enten: Herr EDV-Sachver­ständi­ger Dr. Stre­itz
Herr Sachver­ständi­ger für Tech­nis­che Doku­men­ta­tion Pöt­ter

Der Arbeit­skreis Hand­buch und Doku­men­ta­tion wird sich mit der Vorge­hensweise bei der Erstel­lung von Soft­ware­doku­men­ta­tion für Anwen­der befassen.

In einem ein­lei­t­en­den Refer­at soll zunächst die dafür erforder­liche Ziel­grup­pen­analyse erläutert wer­den. Hierzu ist das Mark­t­seg­ment unter Berück­sich­ti­gung der Ver­trieb­swege für die Soft­ware festzule­gen und die Struk­tur der Benutzer­gruppe zu unter­suchen, damit die Doku­men­ta­tion auf diesen Per­so­n­enkreis zugeschnit­ten wer­den kann. Weit­er sind bei der Erstel­lung von Hand­büch­ern die Erken­nt­nisse der Lern­bi­olo­gie und der Gedächt­nis­phys­i­olo­gie zu berück­sichti­gen, die einen hand­lung­sori­en­tierten Auf­bau und graphikun­ter­legte Darstel­lungs­for­men für die Doku­men­ta­tion nahele­gen. Überdies sind kleine, inhaltlich und sprach­lich nachvol­lziehbare Lern­schritte und nach Möglichkeit informelle Rück­mel­dun­gen zur Kon­trolle des Lern­er­fol­gs vorzuse­hen.

Im Anschluß daran soll die auf einem Vorschlag der Sachver­ständi­gen­prax­is Dr. Stre­itz beruhende, von dem Arbeit­skreis beim EDV-Gericht­stag 1998 ver­ab­schiedete umfassende Prüfliste gekürzt und auf die wesentlichen Kri­te­rien beschränkt wer­den.