Börsenkriminalität im Internet

Zeit: Don­ner­stag, 21. Sep­tem­ber 2000, 11.00 Uhr
Ort: HS 117
Mod­er­a­tion: Herr Ober­staat­san­walt Wick­ern
Ref­er­enten: Herr Min­is­te­ri­al­rat Ben­ner
Staatskom­mis­sari­at bei den Börsen in Frankfurt/Main

Börsengeschäfte im Internet – Möglichkeiten und Risiken

Bekämp­fung der Krim­i­nal­ität im Inter­net

Der Ref­er­ent Min­is­te­ri­al­rat Klaus-Dieter Ben­ner war früher Staat­san­walt mit dem Tätigkeitss­chw­er­punkt Wirtschaftsstraf­sachen in der Staat­san­waltschaft bei dem Landgericht Frankfurt/Main. Heute leit­et er bei der Börse­nauf­sichts­be­hörde des Hes­sis­chen Min­is­teri­ums für Wirtschaft, Verkehr und Lan­desen­twick­lung das Refer­at Auf­sicht über den Par­ket­thandel an der Frank­furter Wert­pa­pier­börse. In seinem Beitrag stellt er wesentliche Arbeitsabläufe an der Börse und die dabei einge­set­zte Infor­ma­tion­stech­nik dar. Er berichtet über die Gefahren, die durch die inten­sive Nutzung des Inter­net in diesem Bere­ich dro­hen, und die dage­gen ergrif­f­e­nen Schutz­maß­nah­men. Ins­beson­dere geht er auf die Gefahren ein, die von der Ver­bre­itung falsch­er Infor­ma­tio­nen mit dem Ziel der Kurs­bee­in­flus­sung und von der unzuläs­si­gen Nutzung von Insid­er­in­for­ma­tio­nen aus­ge­hen, und stellt die speziellen Straftatbestände aus dem Börsen­ge­setz und dem Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz vor.

Der Arbeit­skreis wird geleit­et von Ober­staat­san­walt Thomas Wick­ern von der Gen­er­al­staat­san­waltschaft Düs­sel­dorf, früher eben­falls Wirtschafts­dez­er­nent und heute Leit­er der IT-Pro­jek­t­gruppe ACUSTA (für „All­ge­meine Com­puterun­ter­stützung für Staat­san­waltschaften“) der Gen­er­al­staat­san­waltschaft Düs­sel­dorf.