Rechnen im Internet

Zeit: Fre­itag, 27. Sep­tem­ber 2002, 9.00 Uhr
Ort: HS 118
Mod­er­a­tion: Herr RiOLG a.D. Gut­deutsch
Ref­er­enten: Herr RiOLG Dim­beck
Herr Lek­tor Dr. Kraft
Herr Holt­stiege

 

Rech­nen im Inter­net (Recht­san­wen­dung­spro­gramme)

Die Infor­ma­tions­beschaf­fung im Inter­net gewin­nt ständig größere Bedeu­tung. Deshalb wird auch Rechen­leis­tung in all­ge­mein­er und vor allem auch fach­lich spezial­isiert­er Form ins­beson­dere von Recht­san­wen­dung­spro­gram­men im Inter­net ange­boten und nachge­fragt. Diese Leis­tun­gen treten in Konkur­renz zu den in Form von CD-ROMs ver­triebe­nen Pro­gram­men. Sie bieten dem Anwen­der den Vorteil, auch für einen ein­ma­li­gen Bedarf Unter­stützung zu erhal­ten. Für die Jus­tizver­wal­tun­gen als Beschaf­fer von EDV-Leis­tun­gen kön­nen sich Vorteile ergeben, wenn sie solche Pro­gramme in ihr Intranet ein­stellen, weil damit der Instal­la­tion­saufwand erhe­blich ver­min­dert und bei auftre­tenden Prob­le­men eine schnellere Reak­tion ermöglicht wird.

 

Diese neue Entwick­lung wirft neue Fra­gen auf, welche in diesem Arbeit­skreis ver­tieft disku­tiert wer­den sollen.

  1. Die Leis­tun­gen kön­nen in ver­schieden­er Form ange­boten wer­den:

a) im weit­eren Sinn als Down­load­ing des Pro­gramms oder wesentlich­er Pro­grammteile, vielfach prak­tiziert als kosten­los­er Ser­vice, aber auch als Ver­trieb­s­form.

b) im engeren Sinn als Inter­ak­tion zwis­chen Anwen­der und Ser­vice-Rech­n­er.

Zu den tech­nis­chen Möglichkeit­en und ihren Vor- und Nachteilen für die Anwen­der und Beschaf­fer wird RiOLG Franz Dim­beck, Mit­glied des Vor­stands des EDV-Gericht­stags und stv. Leit­er der gemein­samen IT-Stelle der bay­erischen Jus­tiz, referieren.

  1. Im sen­si­blen juris­tis­chen Bere­ich wirft das Rech­nen im Inter­net Prob­leme der Daten­sicher­heit auf. Hierzu wird Herr Hel­mut Holt­stiege referieren. Er war früher Büroleit­er in Anwalts- bzw. Wirtschaft­sprüfer­kan­zleien und ist jet­zt Vor­stand der HITCON AG in Mün­ster, welche auch ASP-Lösun­gen für den Anwalts­bere­ich entwick­elt.
  1. Wenn die Rechen­leis­tun­gen typ­is­cher­weise nicht kosten­los erbracht wer­den, stellt sich für die Anbi­eter die Frage des ver­traglichen Rah­mens, in dem diese Leis­tun­gen erbracht wer­den sollen, und der Vergü­tungsregelung. Wirtschaftlich bedeut­sam für den Anbi­eter sind auch die Fra­gen der Pflege. Zu all dem wird Math­ias Kraft, Leit­er der Abteilung Elek­tro­n­is­ches Pub­lizieren beim Ver­lag C.-H- Beck, referieren.