XML-Erfahrungen

Zeit: Donnerstag,25. Sep­tem­ber 2003,15.00 Uhr
Ort: HS 117
Mod­er­a­tion: Herr Franz Dim­beck, Richter am OLG München ( Gemein­same IT-Stelle der bay­erischen Jus­tiz);
Frau Mar­garethe Bergmann, Auf­sichtf. Rich­terin am AG Köln ( Koor­di­na­torin des Han­del­sreg­is­ters)
Ref­er­enten: Herr Mag. Peter Eben­hoch, Wien, Berater für struk­turi­ertes Infor­ma­tion­s­man­age­ment in Ver­la­gen und Behör­den,
Dozent an den Uni­ver­sitäten Wien und Krems sowie der FH Eisen­stadt;
Herr Dipl. Ing. Dr. Felix Gant­ner, Wien,Berater für Rechtsin­for­matik für Behör­den und Ver­lage sowie Sys­te­men­twick­lung;
Mit­glied des tech­nis­chen Sachver­ständi­gen­rates von Juris und Mitau­tor des Saar­brück­er Stan­dards für Gericht­sentschei­dun­gen
Doku­mente: Pro­tokoll

Das stan­dar­d­isierte Daten­for­mat XML wird in Öster­re­ich in zahlre­ichen juris­tis­chen Anwen­dun­gen einge­set­zt. Der Arbeit­skreis bietet einen Überblick über einige dieser Anwen­dun­gen. Es wer­den dabei fol­gende Ein­satzbere­iche von XML unter­schieden:

  1. XML als Daten­for­mat für struk­turi­erte Doku­mente ( z.B: Judikatur­doku­men­ta­tion im VwGH Wien, Pro­jekt eRecht );
  2. XML als Daten­for­mat für Schnittstellen zum Date­naus­tausch ( z.B. Zukun­ft des ERV, Automa­tisierte Doku­menten­er­stel­lung für das­RIS im VwGH );
  3. XML als internes Daten­for­mat für die Steuerung juris­tis­ch­er> Soft­ware ( z.B. Jus­tizsys­tem in Öster­re­ich ).

Für die einzel­nen Bere­iche wer­den Anwen­dungs­beispiele vorhan­den­er Soft­waresys­teme beschrieben. Es wird dargestellt, wie XML einge­set­zt wird und was für die Weit­er­en­twick­lung der Sys­teme zu erwarten ist.

Weit­er wer­den Erfahrun­gen mit dem Man­age­ment von juris­tis­chen XML-Pro­jek­ten in Öster­re­ich wiedergegeben. Oft bere­it­et es große Prob­leme, organ­isatorische und redak­tionelle Anforderun­gen frühzeit­ig zu definieren. Fern­er müssen neue oder schon vorhan­dene XML-Struk­turen mit den beste­hen­den Ein- und Aus­gabefor­mat­en ( wie DOC, HTML, PDF ) abges­timmt wer­den. Schließlich gilt es, das vorhan­dene Bud­get und den geplanten Zeitrah­men nicht aus den Augen zu ver­lieren. Anhand von größeren XML-Pro­jek­ten wer­den dabei Stärken und Schwächen von Vorge­hensweisen und Kom­mu­nika­tions­for­men sowie mögliche Pro­jek­themm­nisse und Möglichkeit­en zu deren Über­win­dung aufgezeigt. Die Ergeb­nisse wer­den abschließend als nüt­zliche Umset­zungstipps zusam­menge­faßt.

Folien zum Vor­trag von Dipl. Ing. Dr. Felix Gant­ner (PDF-Datei, 870 kb)