Barrierefreiheit

Zeit: Fre­itag, 23. Sep­tem­ber 2005, 11.00 Uhr
Ort: HS 118
Mod­er­a­tion: Frau Rich­terin am LandgerichtAndrea Philipps
Ref­er­enten: Herr Hen­rik Eit­el; 
Herr Mark Obrem­bal­s­ki; 
Frau Ayi­ba Peters
Doku­mente: Pro­tokoll

Für Men­schen mit Behin­derun­gen bedeutet das Inter­net mit seinen vielfälti­gen Infor­ma­tions- und Kom­mu­nika­tion­sange­boten in viel­er­lei Hin­sicht eine große Bere­icherung. Umso fataler, wenn die Ange­bote im Netz von Blind­en, Sehbe­hin­derten, Gehörgeschädigten oder Men­schen mit anderen Ein­schränkun­gen nicht genutzt wer­den kön­nen, weil die Inter­net­seit­en ihre Bedürfnisse mis­sacht­en.

Das Gesetz zur Gle­ich­stel­lung behin­dert­er Men­schen (BGG) verpflichtet die Bun­des­be­hör­den u. a., ihre Inter­ne­tauftritte und –ange­bote schrit­tweise tech­nisch so zu gestal­ten, dass sie von behin­derten Men­schen grund­sät­zlich uneingeschränkt genutzt wer­den kön­nen. Auch die Län­der haben sich teil­weise bere­its hierzu verpflichtet oder beab­sichti­gen dies. Aber auch für geschäftliche oder pri­vate Inter­ne­tauftritte wird die Frage des bar­ri­ere­freien Zugangs immer wichtiger. Auf inter­na­tionaler Ebene hat das World Wide Web Con­sor­tium (W3C) mit der Web Acces­si­bil­i­ty Ini­tia­tive (WAI) einen Ableger gegrün­det, der eigens für die Entwick­lung soge­nan­nter Web Con­tent Acces­si­bil­i­ty Guide­lines (WCAG) zuständig ist und mit der Ver­sion 1.0 der WCAG einen ersten qua­si-Stan­dard für bar­ri­ere­freie Web Sites fest­gelegt.

Der Work­shop soll sich vor dem Hin­ter­grund der rechtlichen Anforderun­gen beson­ders mit den tech­nis­chen Aspek­ten des bar­ri­ere­freien Inter­ne­tauftritts auseinan­der­set­zen.