Digi­ta­les Dik­tie­ren

Zeit: Frei­tag, 23. Sep­tem­ber 2005, 11.00 Uhr
Ort: HS 117
Mode­ra­tion: Frau Daniela Frei­heit
Refe­ren­ten: Rich­ter am Ver­wal­tungs­ge­richt Diet­mar Kirsch­baum
Rich­ter am Amts­ge­richt Peter Uhde
Doku­mente: Pro­to­koll

Diet­mar Kirsch­baum:

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren sind in der thü­rin­ger Fach­jus­tiz Sys­teme für digi­ta­les Dik­tat und Sprach­er­ken­nung getes­tet wor­den. Die Ent­wick­lung der diver­sen Sys­teme wird sei­tens der IT-Verantwortlichen seit nun­mehr 10 Jah­ren inten­siv ver­folgt. Im Mit­tel­punkt des Inter­es­ses stan­den dabei die unter­schied­li­chen tech­no­lo­gi­schen und metho­di­schen Sys­tem­an­sätze und die dar­auf beru­hende Taug­lich­keit der betref­fen­den Sys­teme für den fach­ge­richt­li­chen Geschäfts­be­trieb. Neben den Fra­gen zur Wirt­schaft­lich­keit der Sys­teme und zur Sprach­er­ken­nungs­qua­li­tät fokus­sier­ten sich die kon­zep­tio­nel­len Über­le­gun­gen zuneh­mend auf die Gesichts­punkte

  • pro­fes­sio­nelle und fle­xi­ble Ein­satz­mög­lich­kei­ten (ins­bes. mit Blick auf das rich­ter­li­che Dik­tat)
  • Bedienungs- und Admi­nis­tra­ti­ons­freund­lich­keit
  • System- und Netz­in­te­gra­tion
  • Geschäfts­pro­zess­op­ti­mie­rung (ins­bes. Medi­en­bruch­frei­heit).

Die gewon­ne­nen Kennt­nisse und Erfah­run­gen wur­den in Vor­be­rei­tung einer­seits eines Pilot­pro­jek­tes „Sprach­er­ken­nung in der Fach­Jus­tiz“ und ande­rer­seits im Hin­blick auf not­wen­dige Ersatz­in­ves­ti­tio­nen im Bereich der (bis­her ana­lo­gen) Dik­tier­tech­nik zu einem Einführungs- und Ausstattungs-Konzept „Inte­gra­tion von digi­ta­lem Dik­tat und Sprach­er­ken­nung in der Fach­Jus­tiz“ umge­setzt. Seit dem 2. Quar­tal des Jah­res 2005 wird schritt­weise der flä­chen­de­ckende, system- wie geschäfts­pro­zess­in­te­grierte Ein­satz von digi­ta­lem Dik­tat und Sprach­er­ken­nung vor­be­rei­tet und rea­li­siert. Der Vor­trag stellt das zugrunde lie­gende Kon­zept vor und gibt einen ers­ten Erfah­rungs­be­richt.

Peter Uhde:

Vor­aus­set­zun­gen zur Durch­füh­rung pro­fes­sio­nel­ler Sprach­er­ken­nung

Wo kön­nen beim Ein­satz der Hard­ware Pro­bleme auf­tre­ten (Arbeits­spei­cher, Ein­satz von Note­books), wel­che Mikro­fone sind emp­feh­lens­wert?

Wel­che Arten der Sprach­er­ken­nung sind denk­bar:

  • Online – Kor­rek­tu­ren durch den Diktan­den
  • Off­line – Kor­rek­tu­ren durch den Schreib­ser­vice
  • Kom­bi­na­tio­nen mit digi­ta­len Dik­tat­sys­te­men

Wel­che Schu­lungs­stra­te­gien bie­ten sich an, ins­be­son­dere auch zur Stei­ge­rung der Moti­va­tion der Dik­tie­ren­den?

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