BLK: E-Justice in der Pra­xis

Zeit: 21. Sep­tem­ber 2007, 9:00 Uhr
Ort: HS 112
Mode­ra­tor: Herr Dr. Vief­hues
Teil­neh­mer (Pro­jekt): N.N.
Doku­mente: Pro­to­koll

(mode­rierte Dis­kus­sion: von Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen aus Bund und Län­dern wer­den die kri­ti­schen Punkte des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs, wie sie sich in der Pra­xis gezeigt haben, ange­spro­chen und Lösungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt)

Die prak­ti­schen Erfah­run­gen in den bis­he­ri­gen E-Justice-Projekten haben gezeigt, dass der elek­tro­ni­sche Rechts­ver­kehr noch nicht abso­lut rei­bungs­los läuft, son­dern in der All­tags­ar­beit noch zahl­rei­che „Ecken und Kan­ten“ zu bekla­gen sind. So wird auch im gemein­sam vom Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rium, den Lan­des­jus­tiz­ver­wal­tun­gen und den Stan­des­ver­tre­tun­gen (DAV, BRAK, BNotK) ver­ab­schie­de­ten 10-Punkte Plan zur För­de­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs gefor­dert, noch eine anwen­der­freund­li­chere Gestal­tung der technisch-organisatorischen Rah­men­be­din­gun­gen für den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr und eine effi­zi­en­tere Gestal­tung der Ver­fah­rens­ab­läufe zu errei­chen und auf eine Opti­mie­rung der inter­nen Bear­bei­tungs­pro­zesse bei Gerich­ten, Behör­den, Anwäl­ten und Nota­ren hin­zu­wir­ken.

So dürf­ten in dem Arbeits­kreis Fra­gen im Zusam­men­hang mit dem prak­ti­schen Ein­satz der elek­tro­ni­schen Signa­tur im all­täg­li­chen Mas­sen­ge­schäft ebenso zur Dis­kus­sion gestellt wer­den wie Erfah­run­gen im Zusam­men­wir­ken zwi­schen den Fach­sys­te­men (“Geschäfts­stel­len­pro­gram­men”), den Tex­ter­zeu­gungs­pro­gram­men, den Modu­len zur elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­tion (EGVP, ERV-d) und den Pro­gram­men zur Ver­wal­tung der elek­tro­ni­schen Akte (Doku­ment­ma­nage­ment­sys­te­men / DMS). Auch die The­ma­tik des rechts­si­che­ren Scan­nens (Umwand­lung von Papier­do­ku­men­ten in „recht­lich gleich­wer­tige“ elek­tro­ni­sche Dokumente) muss geklärt wer­den.

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