BLK: Das Zentrale Testamentsregister der Bundesnotarkammer

Zeit: Don­ner­stag, 18.09.2008, 16:30 Uhr
Ort: Hör­saal 111
Ref­er­ent: Herr Dr. Robert Mödl/Herr Dr. Matthias Mey­er (Bun­desno­tarkam­mer)
Doku­mente: Pro­tokoll

Urkun­den, die die Erb­folge bee­in­flussen, wer­den derzeit auf Karteikarten an die Standesämter und die Haup­tkartei für Tes­ta­mente gemeldet, welche im Ster­be­fall eben­falls in Papier­form die Stelle benachrichti­gen, die die Urkunde ver­wahrt. Dieses lang­wierige und fehler­an­fäl­lige Ver­fahren führt häu­fig zu verzögerten oder unrichti­gen Entschei­dun­gen in Erbfällen. Die Bun­desno­tarkam­mer betreibt zu dessen Ablö­sung den Auf­bau eines zen­tralen Tes­ta­mentsreg­is­ters. Dort sollen alle erb­fol­gerel­e­van­ten Urkun­den elek­tro­n­isch reg­istri­ert wer­den. Nach­lass­gerichte kön­nten durch elek­tro­n­is­che Ein­sicht schnell fest­stellen, ob Tes­ta­mente oder Erb­verträge vorhan­den sind. Die Nach­lass­gerichte und die Notare und Gerichte, die Urkun­den ver­wahren, wür­den im Ster­be­fall durch das Zen­trale Tes­ta­mentsreg­is­ter elek­tro­n­isch informiert, so dass let­ztwillige Ver­fü­gun­gen schnell und zuver­läs­sig eröffnet wer­den kön­nten.