Forensik und Beweismittelsicherung

Zeit: Don­ner­stag, 18.09.2008, 15:00 Uhr
Ort: Hör­saal 116
Mod­er­a­tion: Frau Dr. Simone Richter
Ref­er­enten: Wil­helm Uhlen­berg, öbv Sachver­ständi­ger; Dipl- Ing. Math­ias Gärt­ner, öbv Sachver­ständi­ger
Doku­mente: Pro­tokoll

Die Com­put­er- oder auch IT-Foren­sik nimmt in der Arbeit von IT-Sachver­ständi­gen einen recht hohen Stel­len­wert ein. Es han­delt sich hier­bei um ein Feld mit vie­len Facetten. Neben der mit­tler­weile schon fast kon­ven­tionellen Daten­träger­analyse und der Nachver­fol­gung von Spuren im Inter­net, nimmt auch die Beweis­sicherung von Daten­spuren im Haupt- bzw. Arbeitsspe­ich­er von Rech­n­er­sys­te­men Raum ein. Hier ist beson­ders von Inter­esse, dass Dat­en, von denen der Anwen­der annimmt, dass diese auss­chließlich ver­schlüs­selt vor­liegen, den­noch im Arbeitsspe­ich­er als Klar­text les­bar vorhan­den sind. Bei der Arbeit für Staat­san­waltschaften muss beson­ders auf eine lück­en­lose Doku­men­ta­tion der Beweiskette geachtet wer­den. Hier sind mehrere Aspek­te zu beacht­en auf die im Vor­trag einge­gan­gen wird.

Zwei öffentlich bestellte und verei­digte Sachver­ständi­ge bericht­en aus ihrer Prax­is: Herr Uhlen­berg wird sich dem The­ma Ver­schlüs­selung und Zugriff auf Dat­en im Arbeitsspe­ich­er des Rech­n­ers wid­men, wohinge­gen Herr Gärt­ner den Aspekt der foren­sis­chen Arbeit haupt­säch­lich für die Staat­san­waltschaften beleucht­en wird. Bei­de Ref­er­enten möcht­en in die The­matik ein­führen und für die unter­schiedlichen Aspek­te sen­si­bil­isieren.