BLK III: Der elek­tro­ni­sche Rechts­ver­kehr in Grund­buch­sa­chen

Zeit: Frei­tag — 25.09.2009 — 10.30 Uhr
Ort: Hör­saal 111
Refe­rent: Dr. Robert Mödl (Bun­des­no­tar­kam­mer)
Doku­men­te: Pro­to­koll (sie­he Ziff. V.)

Die Grund­bü­cher wer­den in Deutsch­land bereits elek­tro­nisch geführt. Anträ­ge und sons­ti­ge zur Ein­tra­gung erfor­der­li­che Doku­men­te müs­sen aber in Papier­form zum Grund­buch­amt ein­ge­reicht wer­den. Der elek­tro­ni­sche Rechts­ver­kehr beschränkt sich daher bis­her auf die elek­tro­ni­sche Grund­buch­ein­sicht. Grund­buch­aus­zü­ge kön­nen als PDF-Doku­men­te über das Inter­net abge­ru­fen wer­den. Am 18.06.2009 hat der Bun­des­tag jedoch das Gesetz zur Ein­füh­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs und der elek­tro­ni­schen Akte im Grund­buch­ver­fah­ren beschlos­sen. Die­ses Gesetz ermög­licht es den Bun­des­län­dern, neben der elek­tro­ni­schen Ein­sicht auch die elek­tro­ni­sche Antrag­stel­lung zuzu­las­sen und die Grund­ak­ten elek­tro­nisch zu füh­ren. Die Bun­des­no­tar­kam­mer und ein­zel­ne Bun­des­län­der arbei­ten an der Vor­be­rei­tung der elek­tro­ni­schen Ein­rei­chung zum Grund­buch. Lang­fris­tig sind zudem ein ein­heit­li­ches Daten­bank­grund­buch und eine bun­des­wei­te Grund­buch­aus­kunft geplant. Gleich­zei­tig ver­folgt die Bun­des­no­tar­kam­mer im Rah­men der Initia­ti­ve Finanz­stand­ort Deutsch­land die elek­tro­ni­sche Abwick­lung von Grund­schuld­be­stel­lungs­auf­trä­gen.