Die ergonomische E‑Akte

Zeit: Don­ner­stag — 24.09.2009 — 13.00 Uhr
Ort: Hör­saal 105
Ref­er­enten: Carsten Schürg­er (Richter am Ober­lan­des­gericht, Amts­gericht Mönchenglad­bach);
Michael Ker­st­ing (Richter am Ober­lan­des­gericht Hamm);
Ralph Heck­st­e­den (EEAR gGmbH);
Jörg Reichert (juris GmbH)
Doku­mente: Präsen­ta­tion — Pro­tokoll

Für die erfol­gre­iche Weit­er­en­twick­lung des elek­tro­n­is­chen Rechtsverkehrs ist eine Ein­führung elek­tro­n­is­ch­er Akten in der Jus­tiz erforder­lich. Es ist jedoch zu befürcht­en, dass die Akzep­tanz der Benutzer für eine Erset­zung der Papier­ak­ten durch elek­tro­n­is­che Ver­fahren in den Gericht­en noch nicht aus­re­ichend ist. Durch eine ergonomis­che, das heißt anwen­der­fre­undliche Gestal­tung der elek­tro­n­is­chen Akten kann die Akzep­tanz entschei­dend erhöht wer­den.

Die Pro­jek­t­gruppe “Ergonomie der elek­tro­n­is­chen Akte” beim JM NRW beste­ht seit Juni 2008. Die Pro­jek­t­gruppe sucht nach Möglichkeit­en, die Erset­zung der Papier­ak­te anwen­der­fre­undlich zu gestal­ten. The­men­felder sind die Ausweitung der Bild­schir­mar­beit, die Verän­derung der Werkzeuge für die Fall­bear­beitung und die organ­isatorischen Auswirkun­gen elek­tro­n­is­ch­er Akten­bear­beitung.

Ziel der Pro­jek­tar­beit ist die Erstel­lung eines ergonomis­chen Anforderungskat­a­loges für elek­tro­n­is­che Akten im e‑justice. Die ergonomis­chen Möglichkeit­en und Gren­zen elek­tro­n­is­ch­er Akten wer­den in einem eige­nen Labor unter­sucht.