BLK: Die Ergonomie der elektronischen Akte

Zeit: Don­ner­stag — 16.09.2010 — 13.30 Uhr
Ort: Hör­saal 111
Ref­er­enten: Chris­t­ian Schürg­er, (Richter am Amts­gericht Möchenglad­bach);
Michael Ker­st­ing, (Richter am Amts­gericht Mün­ster)
Doku­mente: Präsen­ta­tion — Pro­tokoll

Die elek­tro­n­is­che Akte soll die Papier­ak­te in der Jus­tiz erset­zen. Dies kann nur gut gelin­gen, wenn sie von den Mitar­beit­ern und Mitar­bei­t­erin­nen bevorzugt wird, weil sie schneller, bess­er und effizien­ter ist als die Papier­ak­te.

Neben den unbe­stre­it­baren Vorteilen, die eine elek­tro­n­is­che Akten­führung bietet, muss ins­beson­dere die elek­tro­n­is­che Bear­beitung eines Falls so anwen­der­fre­undlich gestal­tet wer­den, dass let­zte, verbleibende Nachteile der elek­tro­n­is­chen Arbeitsweise in den Hin­ter­grund treten.

Die Pro­jek­t­gruppe „Ergonomie der elek­tro­n­is­chen Akte“ beim Jus­tizmin­is­teri­um NRW sucht eine pro­to­typ­is­che Ver­wirk­lichung wesentlich­er ergonomis­ch­er Anforderun­gen der elek­tro­n­is­chen Fall­bear­beitung. Der Vor­trag skizziert vier Schw­er­punk­te der Pro­to­typbeschrei­bung:

  • Möglichkeit­en zur Verbesserung der Organ­i­sa­tion der Arbeit im Dez­er­nat
  • Durch­dringung des Akten­in­halts zur fach­lichen Auf­bere­itung mith­il­fe ein­fach zu bedi­enen­der elek­tro­n­is­ch­er Werkzeuge
  • Inte­gra­tion der elek­tro­n­is­chen Pro­gramme am Arbeit­splatz durch die elek­tro­n­is­che Akte
  • Erweiterung der Mobil­ität durch elek­tro­n­is­che Akten