BLK: Neue Struk­tu­ren der Zusam­men­ar­beit in der Jus­tiz

Zeit: Don­ners­tag — 16.09.2010 — 13.00 Uhr
Ort: Hör­saal 111
Refe­rent: Hol­ger Rad­ke (Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg)
Doku­men­te: Prä­sen­ta­ti­onPro­to­koll

Die Jus­tiz­mi­nis­te­ri­en der Län­der und des Bun­des arbei­ten seit vie­len Jah­ren erfolg­reich in der „Bund-Län­der-Kom­mis­si­on für Daten­ver­ar­bei­tung und Ratio­na­li­sie­rung in der Jus­tiz (BLK)“ zusam­men. Doch kaum etwas ist so gut, als dass es nicht noch bes­ser wer­den könn­te und nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del: Mit Arti­kel 91 c GG besteht seit August 2009 erst­mals eine ver­fas­sungs­recht­li­che Grund­la­ge für die Zusam­men­ar­beit, von der die all­ge­mei­ne Ver­wal­tung für den Bereich des „e‑Governement“ mit der Grün­dung des „IT-Pla­nungs­ra­tes“ Gebrauch gemacht hat. Die 81. Kon­fe­renz der Jus­tiz­mi­nis­te­rin­nen und Jus­tiz­mi­nis­ter hat im Juni 2010 nun­mehr auch neue, den geän­der­ten Rah­men­be­din­gun­gen ange­pass­te Struk­tu­ren für die Jus­tiz ver­ab­schie­det. Die­se Struk­tu­ren sol­len im Rah­men des Vor­tra­ges vor­ge­stellt und die künf­ti­ge Zusam­men­ar­beit inner­halb der Jus­tiz sowie mit dem IT-Pla­nungs­rat skiz­ziert wer­den. Eine Rol­le wird dabei auch die Fra­ge spie­len, ob der Jus­tiz als der Drit­ten Gewalt im Staat eine beson­de­re Stel­lung auch gegen­über dem IT-Pla­nungs­rat zukom­men muss.