BLK: Zen­tra­les Tes­ta­ments­re­gis­ter

Zeit: Don­ners­tag — 22.09.2011 — Uhr­zeit 16.00 – 16.30 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Refe­rent: Dr. Tho­mas Diehn, Geschäfts­füh­rer, Bun­des­no­tar­kam­mer
Doku­mente: Pro­to­koll

Das Zen­trale Tes­ta­ments­re­gis­ter (ZTR) dient der Moder­ni­sie­rung des Benach­rich­ti­gungs­we­sens in Nach­lass­sa­chen. Am 01.01.2012 nimmt die Bun­des­no­tar­kam­mer gemäß § 78b Absatz 1 BNotO den Regis­ter­be­trieb auf. Das ZTR tritt an die Stelle der bis­he­ri­gen Tes­ta­ments­ver­zeich­nisse der Stan­des­äm­ter und der Haupt­kar­tei für Tes­ta­mente beim Amts­ge­richt Schö­ne­berg in Ber­lin. Auf­ge­nom­men wer­den Ver­wahr­an­ga­ben zu allen erb­fol­ge­re­le­van­ten Urkun­den, die nota­ri­ell beur­kun­det wor­den sind und/oder sich in amt­li­cher Ver­wah­rung befin­den. Die Bun­des­no­tar­kam­mer benach­rich­tigt im Ster­be­fall die jewei­lige Ver­wahr­stelle und das zustän­dige Nach­lass­ge­richt auf elek­tro­ni­schem Wege. Die elek­tro­ni­sche Über­mitt­lung der Ver­wahr­an­ga­ben zum Zen­tra­len Tes­ta­ments­re­gis­ter erfolgt durch Notare und Gerichte. Zur Vor­nahme der Regis­trie­rung und für die wei­te­ren Funk­tio­nen des Regis­ters wer­den eine Web­an­wen­dung sowie eine Webservice-Infrastruktur zur Inte­gra­tion in vor­han­dene Gerichts­soft­ware zur Ver­fü­gung ste­hen. Unter ande­rem beinhal­tet das ZTR auch die Nut­zung von S.A.F.E. zur Benut­zer­au­then­ti­fi­zie­rung und –auto­ri­sie­rung. Der Vor­trag geht auf die recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen und den orga­ni­sa­to­ri­schen Ablauf der ZTR-Einführung in der Jus­tiz ein. Den Schwer­punkt bil­den jedoch die Vor­füh­rung des ZTR sowie des ange­schlos­se­nen Gerichts­ver­zeich­nis­ses (GVZ) der Bun­des­no­tar­kam­mer.

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