BLK I: Gesetz­ent­wurf zur elek­tro­ni­schen Akte in Straf­sa­chen

Zeit: Don­ners­tag, 13.09.2012, 13.00 Uhr
Ort: HS 0.18
Refe­ren­ten: Oli­ver SABEL, Minis­te­ri­al­rat, Refe­rats­lei­ter im Bun­des­mi­nis­te­rium der Jus­tiz
Doku­mente: Pro­to­koll

In die­sem Arbeits­kreis wird der aktu­elle Stand der Arbei­ten zum Ent­wurf eines Geset­zes zur Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Akte in Straf­sa­chen vor­ge­stellt und dis­ku­tiert. Grund­lage hier­für bil­det der im Juni 2012 ver­öf­fent­lichte Dis­kus­si­ons­ent­wurf des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Jus­tiz

Der Ent­wurf schafft die straf­pro­zes­sua­len Vor­aus­set­zun­gen für die ver­bind­li­che elek­tro­ni­sche Akten­füh­rung bei allen deut­schen Staats­an­walt­schaf­ten und Straf­ge­rich­ten. In Über­ein­stim­mung mit dem par­al­le­len Gesetz­ge­bungs­vor­ha­ben zur För­de­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs bei den Gerich­ten sieht er außer­dem Rege­lun­gen zur elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­tion im Straf­ver­fah­ren vor. Rechts­grund­la­gen wer­den ins­be­son­dere für die Über­tra­gung von Papier­do­ku­men­ten in die elek­tro­ni­sche Form, die Auf­be­wah­rung papier­ner Aus­gangs­do­ku­mente, die ori­gi­näre Erstel­lung elek­tro­ni­scher gericht­li­cher Doku­mente und das Ver­fah­ren der Akten­ein­sicht geschaf­fen. Außer­dem wer­den die bestehen­den Beweis­vor­schrif­ten an die Beson­der­hei­ten der elek­tro­ni­schen Akten­füh­rung ange­passt. Gere­gelt wer­den außer­dem die ver­fah­rens­über­grei­fende Ver­wen­dung der in den Straf­ak­ten gespei­cher­ten Daten sowie die Akten­spei­che­rung nach Ver­fah­rens­ab­schluss und wei­tere daten­schutz­recht­li­che Aspekte.

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