Adäqua­te elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Jus­tiz und Ver­wal­tung

Zeit: Don­ners­tag, 26.9.2013, 15.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.19
Mode­ra­ti­on: Prof. Dr. Dirk Heck­mann, Inha­ber des Lehr­stuhls für Öffent­li­ches Recht, Sicher­heits­recht und
Inter­net­recht an der Uni­ver­si­tät Pas­sau
Refe­ren­ten: Harald Lem­ke, Staats­se­kre­tär a.D., Vice Pre­si­dent E‑Government, Deut­sche Post AG;
Dr. Wil­fried Bern­hardt, Staats­se­kre­tär der Jus­tiz und für Euro­pa, Säch­si­sches Staats­mi­nis­te­ri­um
der Jus­tiz und für Euro­pa
Doku­men­te: Pro­to­koll

Zum Ende die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode haben zwei bedeu­ten­de Geset­ze die par­la­men­ta­ri­schen Hür­den genom­men: Sowohl das Gesetz zur För­de­rung der elek­tro­ni­schen Ver­wal­tung (E‑Government) als auch das Gesetz zur För­de­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs mit Gerich­ten (E‑Justice) wur­den mit Span­nung erwar­tet und sol­len nun Grund­la­ge sein für die Ver­wal­tungs- bzw. Jus­tiz­mo­der­ni­sie­rung in Deutsch­land. Ob sie den selbst­ge­setz­ten Anspruch erfül­len kön­nen, ist durch­aus umstrit­ten. Ins­be­son­de­re das Grund­kon­zept der rechts­ver­bind­li­chen elek­tro­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Ver­wal­tung und Jus­tiz wirft zahl­rei­che Fra­gen auf. Die­se sol­len mit zwei kom­pe­ten­ten Refe­ren­ten dis­ku­tiert wer­den, die die Ent­wick­lung aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven beglei­tet haben: ein­mal aus der Sicht der betei­lig­ten Wirt­schaft, ein­mal aus der Sicht von Poli­tik und Jus­tiz. Ziel die­ses Arbeits­krei­ses ist die Klä­rung von Streit­fra­gen (u.a. zur Fokus­sie­rung auf die De-Mail), aber auch der Blick nach vor­ne: Wie gut sind Jus­tiz und Ver­wal­tung auf eine adäqua­te, zeit­ge­mä­ße und zukunfts­si­che­re elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on ein­ge­stellt?

Zu den Refe­ren­ten:
Harald Lem­ke, lang­jäh­ri­ger Staats­se­kre­tär in Hes­sen und bun­des­weit ers­ter CIO eines Bun­des­lan­des, ver­ant­wor­tet heu­te den Bereich E‑Government in der Deut­schen Post AG.
Dr. Wil­fried Bern­hardt war vor sei­nem Wech­sel nach Sach­sen u.a. Son­der­be­auf­trag­ter für die Ein­füh­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs bei den Bun­des­ge­rich­ten. Außer­dem lei­te­te er 2007 als Co-Vor­sit­zen­der die EU-Rats­ar­beits­grup­pe »E‑Justice«. Seit 2008 war Dr. Bern­hardt Res­sort­be­auf­trag­ter für Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Jus­tiz und Mit­glied des IT-Rates der Bun­des­re­gie­rung.