Juris­ti­sche Lern­pro­gramme

Zeit: Don­ners­tag, 26.9.2013, 13.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.23
Mode­ra­tion: Prof. Dr. Maxi­mi­lian Her­ber­ger, Uni­ver­si­tät des Saar­lan­des
Refe­ren­ten: Dr. Michael Stauß, Minis­te­ri­al­rat, Jus­tiz­mi­nis­te­rium Baden-Württemberg
Tho­mas Kahn, Stu­dent an der Johan­nes Guten­berg Uni­ver­si­tät, Mainz
Doku­mente: Prä­sen­ta­tion Stauß, Prä­sen­ta­tion Kahn, Zusam­men­fas­sung Refe­rat Kahn, Pro­to­koll

Nach ein­lei­ten­den Bemer­kun­gen zur all­ge­mei­nen Situa­tion bei den juris­ti­schen Lern­pro­gram­men wer­den zwei Pro­gramme im Detail vor­ge­stellt: ELAN-REF und eine juris­ti­sche Anpas­sung für Anki. Es besteht Raum für Dis­kus­si­ons­bei­träge zu Erfah­run­gen mit ande­ren Lern­pro­gram­men.

In Baden-Württemberg wird im juris­ti­schen Vor­be­rei­tungs­dienst seit April 2011 mit ELAN-REF (Elek­tro­ni­sches Ler­nen und Aus­bil­dung im Netz­werk für Refe­ren­da­rin­nen und Refe­ren­dare) ein E-Learning Pro­gramm ein­ge­setzt. Es han­delt sich dabei um ein spe­zi­ell auf die Bedürf­nisse von Rechts­re­fe­ren­da­rin­nen und Refe­ren­da­ren zuge­schnit­te­nes Lern­pro­gramm, das eine Hil­fe­stel­lung zur Erar­bei­tung der wesent­li­chen Grund­la­gen des Zivil- und Straf­pro­zes­ses bie­tet und zugleich eine Arbeits­hilfe für die prak­ti­sche Tätig­keit in den Aus­bil­dungs­sta­tio­nen dar­stellt. ELAN-REF ist mul­ti­me­dial und inter­ak­tiv und för­dert so die aktive Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Lern­stoff. Der für das Pro­jekt zustän­dige Refe­rats­lei­ter im baden-württembergischen Jus­tiz­mi­nis­te­rium Dr. Michael Stauß, der auch bei der inhalt­li­chen Gestal­tung mit­wirkte, wird das Lern­pro­gramm vor­stel­len und dabei auch das Kon­zept der Ein­bin­dung in den Prä­senz­un­ter­richt dar­stel­len.

Im Anschluss stellt Herr Tho­mas Kahn unter dem Titel „Spa­ced Repe­ti­tion Soft­ware im Jura-Studium“ die Ent­wick­lung von Jura-Vorlagen für das Lern­pro­gramm Anki vor:

Sebas­tian Leit­ner hat in den 70er Jah­ren den heute all­seits bekann­ten Lern­kar­tei­kas­ten ent­wi­ckelt. Seit­dem hat sich auf dem Gebiet des Ler­nens mit Kar­tei­kar­ten eini­ges getan. Moderne Karteikarten-Programme wie Anki set­zen ver­bes­serte Wiederholungs-Algorithmen ein, um Wis­sen mit noch gerin­ge­rem Auf­wand dau­er­haft im Gedächt­nis zu hal­ten. Das Refe­rat beschäf­tigt sich mit dem Ein­satz die­ser neu­ar­ti­gen Pro­gramme im Jura-Studium. Dazu wird eine Erwei­te­rung für Anki vor­ge­stellt, die die­ses Karteikarten-Programm spe­zi­ell auf juris­ti­sches Wis­sen anpasst: Die Jura-Vorlagen für Anki.

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