BLK: e²-Verbund

Zeit: Fre­itag, 26.09.2014, 9.30 — 10.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Ref­er­enten: Sven Voss, Richter am Amts­gericht; Refer­at­sleit­er in der Abteilung Infor­ma­tion­stech­nik und Mod­ernisierung, Jus­tiz­con­trol­ling, Organ­i­sa­tion und Liegen­schaften
Hes­sis­ches Min­is­teri­um der Jus­tiz

Nor­bert Pott, Min­is­te­ri­al­rat; Refer­at­sleit­er in der Abteilung Haushalt, Infor­ma­tion­stech­nik, Liegen­schaften und Organ­i­sa­tion
Jus­tizmin­is­teri­um des Lan­des Nor­drhein-West­falen

Doku­mente: Präsen­ta­tion Pott / Voss

Pro­tokoll

Der Bun­destag hat im Juni 2013 das Gesetz zur Förderung des elek­tro­n­is­chen Rechtsverkehrs mit den Gericht­en ver­ab­schiedet. Spätestens ab 1. Jan­u­ar 2022 wird der elek­tro­n­is­che Rechtsverkehr einziger zuge­lassen­er Kom­mu­nika­tion­sweg für Anwälte, Behör­den­vertreter und Vertreter öffentlich-rechtlich­er Kör­per­schaften mit den Gericht­en in ganz Deutsch­land sein. Für die Jus­tiz bedeutet dies, dass die sichere elek­tro­n­is­che Kom­mu­nika­tion flächen­deck­end — ins­beson­dere der elek­tro­n­is­che Postein- und ‑aus­gang — weit­er­en­twick­elt und die elek­tro­n­is­che Akte einge­führt wer­den muss.

Um dieses Ziel zu erre­ichen, haben sich die Län­der Bre­men, Nieder­sach­sen, Nor­drhein-West­falen, Hes­sen, das Saar­land und Sach­sen-Anhalt durch Zeich­nung ein­er Vere­in­barung zur Grün­dung eines gemein­samen Entwick­lungs- und Pflege­ver­bunds im Hin­blick auf den elek­tro­n­is­chen Rechtsverkehr und die elek­tro­n­is­che Akten­führung zusam­mengeschlossen — der e2-Ver­bund.

In dem Vor­trag wird erläutert wer­den, was sich hin­ter “e2” im jew­eili­gen Pro­jekt des Ver­bun­des (e²A, e²F, e²P und e²T) ver­birgt.