BLK: E-Justice-Gesetz und was nun?

Zeit: Don­ners­tag, 25.09.2014, 13.00 – 13.30 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Refe­ren­ten: Sven Voss, Rich­ter am Amts­ge­richt; Refe­rats­lei­ter in der Abtei­lung Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Moder­ni­sie­rung, Jus­tiz­con­trol­ling, Orga­ni­sa­tion und Lie­gen­schaf­ten, Hes­si­sches Minis­te­rium der Jus­tiz
Doku­mente:

Das Gesetz zur För­de­rung des elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehrs mit den Gerich­ten ist nun ein knap­pes Jahr in der Welt. Der in den Inkraft­tre­ten­vor­schrif­ten ver­bor­gene Zeit­plan muss in Akti­vi­tä­ten zum Auf­bau mit­tel­fris­ti­ger Umset­zungs­pro­jekte umge­setzt wer­den. Da die Schaf­fung und der Betrieb der Sys­teme elek­tro­ni­scher Akten ohne Zwei­fel nicht zum Null­ta­rif nach dem Eh-da-Prinzip mög­lich ist, haben Bund und Län­der in einem gemein­sa­men Pro­jekt die Kos­ten der Umset­zung in den Bun­des­ge­rich­ten und in den Länder-Gerichtsbarkeiten nach Maß­gabe der kon­kre­ten Gege­ben­hei­ten schät­zen las­sen, um eine Grund­lage für Haus­halts­ver­hand­lun­gen zu gewin­nen. Dazu wird der Refe­rent, der­zei­ti­ger Vor­sit­zen­der der Bund-Länder-Kommission für Infor­ma­ti­ons­tech­nik in der Jus­tiz, in sei­nem Vor­trag berich­ten.

Über­dies ist eine unschein­bare Vor­schrift, § 169 Abs. 3 ZPO und die Par­al­lel­vor­schrif­ten, bereits am 1.7.2014 in Kraft getre­ten: Gericht­li­che Doku­mente kön­nen ohne Beglau­bi­gungs­ver­merke form­los und damit auch elek­tro­nisch zuge­stellt wer­den. Die Ratio­na­li­sie­rungs­per­spek­tive liegt auf der Hand. Und am 1.1.2016 tre­ten die Vor­schrif­ten über das Schutz­schrif­ten­re­gis­ter in Kraft. Zu den hier­auf bezo­ge­nen Umset­zungs­ak­ti­vi­tä­ten wird eben­falls berich­tet wer­den.

Seite Drucken