BLK: Elek­tro­ni­sche Akten­füh­rung bei Bun­des­po­li­zei und Staats­an­walt­schaf­ten

Bund-Länder-Kommission: Elek­tro­ni­sche Akten­füh­rung bei Bun­des­po­li­zei und Staats­an­walt­schaf­ten in Ver­fah­ren wegen Fahr­gelderschlei­chung zum Nach­teil der Bahn

Zeit: Don­ners­tag, 25.9.2014, 15.30 – 16.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Refe­ren­ten: Jörg Baum­bach, Prä­si­dent; Bun­des­po­li­zei­di­rek­tion Pirna
Lutz Meyer, Poli­zei­haupt­kom­mis­sar; Bun­des­po­li­zei­prä­si­dium Pots­dam
Hen­ning Schu­ma­cher, Ober­staats­an­walt; Gene­ral­staats­an­walt­schaft Düs­sel­dorf
Doku­mente:

Eine füh­rende elek­tro­ni­sche Akte in Straf­sa­chen ist der­zeit gesetz­lich (noch) nicht vor­ge­se­hen. Gleich­wohl soll mit dem Pilot­pro­jekt bereits jetzt wert­volle Erfah­rung hin­sicht­lich der Beson­der­hei­ten der elek­tro­ni­schen Akten­füh­rung in Straf­sa­chen gewon­nen wer­den. Anders als in vie­len ande­ren gericht­li­chen Ver­fah­ren fin­det im straf­pro­zes­sua­len Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein inten­si­ver Aus­tausch von Ver­fah­rens­ak­ten oder Akten­tei­len zwi­schen Poli­zei­be­hör­den und Staats­an­walt­schaf­ten statt. Hier­für müs­sen die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen wer­den. Zudem hat die Poli­zei­be­hörde jeden­falls im ers­ten Sta­dium der Ermitt­lun­gen eine fak­ti­sche Akten­herr­schaft; das Pro­jekt soll Erkennt­nisse brin­gen, inwie­weit etwa eine Struk­tu­rie­rung durch die Poli­zei auch für die Jus­tiz nutz­bar gemacht wer­den kann. Schließ­lich besteht die Erwar­tung, durch die bun­des­weite Zustän­dig­keit der Bun­des­po­li­zei die län­der­über­grei­fende Stan­dar­di­sie­rung von Daten- und Doku­men­ten­struk­tu­ren wei­ter vor­an­trei­ben zu kön­nen.

Die Ver­an­stal­tung soll einen Über­blick über den Pro­jekt­stand geben und an Hand aus­ge­wähl­ter Ein­zel­pro­bleme auf­zei­gen, wie aus den pilot­weise (auch) elek­tro­nisch geführ­ten Ver­fah­ren Erkennt­nisse, die für das Straf­ver­fah­ren ver­all­ge­mei­ne­rungs­fä­hig sind, gewon­nen wer­den kön­nen.

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