eGo­vernment-Gesetz-Mas­ter­plan

eJustice/eGovernment mit den The­men: eGo­vernment-Gesetz-Mas­ter­plan, eGo­vernment-Initia­ti­ve 2.0, Digi­ta­le Ver­wal­tung 2020

Zeit: Don­ners­tag, 25.09.2014, 15.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.19
Mode­ra­ti­on: Dr. Astrid Schu­ma­cher, Regie­rungs­di­rek­to­rin, Refe­rats­lei­te­rin, Bun­des­amt­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI)
Refe­ren­ten: Prof. Dr. Uwe Ber­lit, Vor­sit­zen­der Rich­ter am Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt
Peter Batt, Minis­te­ri­al­di­ri­gent, Stän­di­ger Ver­tre­ter des IT-Direk­tors, Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern (BMI)
Prof. Dr. Uwe Ber­lit, Vor­sit­zen­der Rich­ter am Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt
Pas­cal Petit­col­lot, Prä­si­dent der Asso­cia­ti­on pour le déve­lop­pe­ment de l’informatique juri­di­ques (ADIJ), Ehren­chef­re­dak­teur von Legif­ran­ce, Paris
Doku­men­te: Pro­to­koll

Mit der Ver­ab­schie­dung des eGo­vernment­ge­set­zes des Bun­des und des ERV-För­der­ge­set­zes für die Jus­tiz im Som­mer 2013 hat der Bun­des­ge­setz­ge­ber die Wei­chen für eine „Digi­ta­li­sie­rung“ von Jus­tiz und Ver­wal­tung gestellt. Bei­de Staats­ge­wal­ten ste­hen vor der Her­aus­for­de­rung, die ambi­tio­nier­ten, für die Jus­tiz und die Anwalt­schaft klar ter­mi­nier­ten Zie­le des Gesetz­ge­bers zeit- und sach­ge­recht umzu­set­zen – tun­lichst ohne Beein­träch­ti­gung der lau­fen­den Auf­ga­ben­er­le­di­gung und unter Nut­zung der Inno­va­ti­ons­chan­cen, die mit der Digi­ta­li­sie­rung ver­bun­den sind. Bei allen Unter­schie­den, die zwi­schen eJus­ti­ce und eGo­vernment bestehen (mögen), erge­ben sich auch vie­le gemein­sa­me Her­aus­for­de­run-gen und Pro­ble­me, von Fra­gen des siche­ren Daten­aus­tauschs und siche­rer Iden­ti­fi­zie­rung jen­seits der (qua­li­fi­zier­ten) elek­tro­ni­schen Signa­tur über die Gestal­tung elek­tro­ni­scher Akten bis hin zu medi-enbruch­frei­en „Pro­zess­ket­ten“ bei der Auf­ga­ben­er­le­di­gung und in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Exter­nen (Bür­ge­rIn­nen, Anwalt­schaft, Wirt­schaft, Behör­den).

Der Arbeits­kreis soll auf dem Hin­ter­grund die­ser Gemein­sam­kei­ten und „Schnitt­stel­len“ die Infor­ma­ti­on über die Umset­zungs­ak­ti­vi­tä­ten in der Ver­wal­tung mit mög­li­chen Ant­wor­ten auf die Fra­ge ver­bin­den, in wel­chen Teil­be­rei­chen Jus­tiz und Ver­wal­tung in den Umset­zungs­stra­te­gi­en von­ein­an­der ler­nen kön­nen, wo evtl. die Fra­ge­stel­lun­gen und Moder­ni­sie­rungs­an­sät­ze unter­schied­lich, die Lösungs­we­ge aber ähn-lich sind und wie der Wis­sens- und Erfah­rungs­trans­fer so orga­ni­siert wer­den kann, dass die Umset­zungs­pro­zes­se erfolg­reich ver­lau­fen.

Min­Di­rig Peter Batt (BMI) wird an den Umset­zungs­ak­ti­vi­tä­ten vor allem des Bun­des anset­zen und dabei auch sei­ne Erfah­run­gen aus dem IT-Pla­nungs­rat ein­brin­gen. Uwe Ber­lit wird ver­su­chen, Trans-fer­vor­aus­set­zun­gen und ‑gren­zen aus der Sicht der Jus­tiz zu reflek­tie­ren. Pas­cal Petit­col­lot (ADIJ) wird mit sei­nem Bericht über die Umset­zung von eJus­ti­ce und eGo­vernment in Frank­reich den Blick „über den natio­na­len Tel­ler­rand“ ermög­li­chen.