Juris­ti­sche Ver­la­ge und Open Law

Zeit: Frei­tag, 26.09.2014, 11.00 Uhr
Ort: Hör­saal 0.06
Mode­ra­ti­on: Dr. Dipl.- Ing., Felix Gant­ner; Rechts­in­for­ma­tik-Bera­ter
Refe­ren­ten: Samu­el Van Oostrom, GESCHÄFTSFÜHRER, JURIS GMBH
Ber­nard Desol­neux, GESCHÄFTSFÜHRER, TRANSACTIVE.FR, PARIS
Doku­men­te: Pro­to­koll

1999 über­rasch­te der EDV-Gerichts­tag mit dem Mot­to „Frei­es Recht für freie Bür­ger“ nicht nur die juris­ti­sche Öffent­lich­keit, son­dern auch die Welt der juris­ti­schen Ver­la­ge. Wer damals dabei war, wird sich noch an die sehr kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on erin­nern und auch dar­an, dass es maß­geb­lich Impul­se aus Frank­reich waren („Décla­ra­ti­on de Sar­re­bruck“ vom 16.11.1997), die die Debat­te vor­an­brach­ten. Mitt­ler­wei­le ist viel Was­ser die Saar her­un­ter­ge­flos­sen und zahl­rei­che der Betei­lig­ten aus der Ver­lags­welt sehen die Din­ge gelas­se­ner als damals. Die sich dar­aus erge­ben­de Gesprächs­chan­ce möch­te der EDV-Gerichts­tag mit die­sem Arbeits­kreis nut­zen. Und wie­der bie­tet sich die Gele­gen­heit, die fran­zö­si­schen Erfah­run­gen ein­zu­be­zie­hen. Denn dort wird gera­de die „offe­ne“ Rechts­in­for­ma­ti­on in ganz neu­er Form gestal­tet. Anknüp­fend an die­se Ent­wick­lung, die im Arbeits­kreis vor­ge­stellt wird, soll der Fra­ge nach­ge­gan­gen wer­den, ob sich dar­aus Anre­gun­gen für die deut­sche Ver­lags­land­schaft und viel­leicht auch für fran­zö­sisch-deut­sche Pro­jek­te erge­ben kön­nen.