BLK: Das gemein­sa­me Akten­ein­sicht­s­por­tal von Bund und Län­dern

Kon­zep­ti­on und Rea­li­sie­rung

Zeit: Don­ners­tag, 24.09.2015, 15.00 – 15.30 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Refe­ren­ten: JENS GOMM, STAATSANWALT, Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um Baden-Würt­tem­berg
Doku­men­te:  Pro­to­koll (PDF)
Prä­sen­ta­ti­on Gomm (PDF)

Elek­tro­ni­sche Akten erfor­dern und ermög­li­chen neue For­men der Akten­ein­sicht. Wäh­rend es zur Papier­ak­te im Gesetz schlicht heißt, dass in die­se ein­ge­se­hen wer­den kön­ne, sind bei elek­tro­ni­scher Akten­füh­rung meh­re­re Mög­lich­kei­ten der Ein­sicht­nah­me vor­ge­se­hen. Ins­be­son­de­re wird es mög­lich sein, den Inhalt der Akte „über das Netz“ auf ein Gerät des Ein­sicht­neh­men­den zu über­tra­gen.

Die Fra­ge, wie die­se Form der elek­tro­ni­schen Akten­ein­sicht gestal­tet wer­den kann, stellt sich für alle Län­der und den Bund glei­cher­ma­ßen. Wür­den die­se jeweils eige­ne Lösun­gen erar­bei­ten, bestün­de die Gefahr eines „Fli­cken­tep­pichs der Akten­ein­sicht“ mit unter­schied­li­chen Zugangs­sei­ten, unter­schied­li­chen Authen­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren und unter­schied­li­chen Leis­tun­gen. Des­halb haben die Län­der und der Bund sich dazu ent­schlos­sen, ein bun­des­wei­tes Akten­ein­sicht­s­por­tal zu errich­ten, des­sen Kon­zep­ti­on im Vor­trag vor­ge­stellt wer­den soll.