BLK: Erfolg = Qua­li­tät * Akzep­tanz

Wie errei­chen wir Akzep­tanz für eJu­s­tice?

Zeit: Don­ners­tag, 24.09.2015, 16.00 – 16.30 Uhr
Ort: Hör­saal 0.18
Refe­ren­ten: JENS ALTEMEIER, Ober­staats­an­walt, Jus­tiz Baden-Württemberg
LISA GILBERGS, Staats­an­wäl­tin, Jus­tiz Baden-Württemberg
Doku­mente: Pro­to­koll (PDF)

Die Umstel­lung der von Papier gepräg­ten Jus­tiz­welt auf die elek­tro­ni­sche Akte und den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr stellt den wohl größ­ten Ver­än­de­rungs­pro­zess dar, den die Jus­tiz in den letz­ten Jah­ren und Jahr­zehn­ten zu bewäl­ti­gen hatte.

Ein sol­ches Vor­ha­ben setzt bei vie­len Betei­lig­ten Emo­tio­nen frei, die auf den Erfolg des Pro­jek­tes ent­schei­den­den Ein­fluss haben. Wäh­rend die einen von Beginn an Unter­stüt­zung signa­li­sie­ren, herrscht bei ande­ren Skep­sis oder sogar Angst vor. Auf diese Reak­tio­nen ange­mes­sen ein­zu­ge­hen und die Beschäf­tig­ten im Ver­än­de­rungs­pro­zess von Beginn an mit­zu­neh­men, ist das Ziel des Akzep­tanz­ma­nage­ments. Denn nur wenn die Ver­än­de­run­gen von einer brei­ten Mehr­heit und vor allem auch von Füh­rungs­kräf­ten mit­ge­tra­gen wer­den, kön­nen sie erfolg­reich umge­setzt wer­den. Dies gilt für die Ein­füh­rung der elek­tro­ni­schen Akte in beson­de­rem Maße.

In dem Vor­trag wer­den die Not­wen­dig­keit und die Mög­lich­kei­ten eines akti­ven Akzep­tanz­ma­nage­ments für eJu­s­tice erläu­tert und die Her­an­ge­hens­weise in der Jus­tiz Baden-Württembergs vor­ge­stellt.

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